NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

BayernLB klagt auf Schadenersatz

München - Wegen des milliardenschweren Fehlkaufs der österreichischen Bank Hypo Alpe Adria klagt die BayernLB auf Rückabwicklung des Geschäfts. Die BayernLB habe Klage beim Handelsgericht in Wien eingereicht, sagte eine Sprecherin der BayernLB. Die Klage richtet sich gegen die Mitarbeiter-Privatstiftung der Bank und beläuft sich aus prozessökonomischen Gründen auf 50 Millionen Euro. Die BayernLB macht geltend, sie sei beim Kauf über den Zustand des Instituts arglistig und vorsätzlich getäuscht worden. So sei ein Schaden von 3,7 Milliarden Euro entstanden. dpa

DAK verliert vor Sozialgericht

Berlin - Die mit rund 5,8 Millionen Versicherten drittgrößte gesetzliche Krankenkasse DAK hat vor dem Berliner Sozialgericht eine Niederlage im Streit über ihren Zusatzbeitrag erlitten. Das Sozialgericht entschied am Mittwoch, die DAK habe bei der Erhebung des Zusatzbeitrags von acht Euro pro Monat nicht deutlich genug darauf hingewiesen, dass den Betroffenen damit ein Sonderkündigungsrecht zustehe. Die beiden Kläger müssten den Zusatzbeitrag daher erst ab dem Zeitpunkt entrichten, ab dem sie ausreichend informiert worden seien. Die Urteile könnten vor dem Landessozialgericht angefochten werden (Az: S 73 KR 2306/10 und S 73 KR 15/11). rtr

EU prüft Zuschläge bei Billigfliegern

Brüssel - Kreditkartengebühr, Extra-Kosten für die Gepäckaufgabe, Kerosin-Zuschlag: Die EU-Kommission überprüft ihre Regeln hinsichtlich der vor allem von Billigfliegern erhobenen Preisaufschläge bei der Flugbuchung im Internet. „Die Kommission hat eine externe Studie in Auftrag gegeben, um herauszufinden, inwieweit die bestehenden Regulierungen den Verbrauchern Transparenz bieten“, sagte ein Sprecher von Verkehrskommissar Siim Kallas. Mit Ergebnissen werde frühestens im Herbst gerechnet. Ziel seien klare Endpreise für die Verbraucher. dpa

Chinas Export wächst

Peking - Die chinesische Exportwirtschaft hat die Schuldenkrisen in Europa und den USA bislang unbeschadet überstanden. Im Juli kletterten die Exporte der zweitgrößten Volkswirtschaft zum Vorjahr um rund ein Fünftel und damit deutlich stärker als von Experten erwartet. Die Euro-Zone machte als wichtiger Handelspartner Chinas einen Großteil aus – trotz Schuldenkrise. Volkswirte rechnen damit, dass sich der Trend nicht fortsetzen wird. Die Ausfuhren stiegen nach amtlichen Daten vom Mittwoch um 20,4 Prozent zum Juli 2010. Der Handelsüberschuss stieg auf 31,5 Milliarden Dollar – das größte Plus seit Januar 2009. rtr

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