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Hypo Real Estate macht Gewinn

München - Der verstaatlichte Immobilienfinanzierer Hypo Real Estate (HRE) hat im ersten Halbjahr dieses Jahres erstmals wieder Gewinn gemacht. Von Januar bis Juni erwirtschaftete die Bank unterm Strich ein Plus von 163 Millionen Euro, wie das Institut mitteilte. Ein Jahr zuvor hatte die HRE noch 700 Millionen Euro Verlust gemacht. Vor allem die neu geschaffene Deutsche Pfandbriefbank legte ein erfolgreiches erstes Halbjahr hin. Der Teilkonzern machte vor Steuern ein Plus von 120 Millionen Euro.AFP



Bilfinger Berger verdient besser

Mannheim - Der Bau- und Dienstleistungskonzern Bilfinger Berger hat im ersten Halbjahr deutlich mehr verdient als noch vor einem Jahr. Das operative Ergebnis sei um 16 Prozent auf 153 Millionen Euro gestiegen, teilte der Konzern mit. Unter dem Strich blieb ein Gewinn von 264 Millionen Euro nach 118 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum. Die Leistung kletterte in den ersten sechs Monaten um sieben Prozent auf 4,03 Milliarden Euro. Für das Gesamtjahr erwartet Bilfinger ein operatives Ergebnis von 350 Millionen Euro und eine Leistung von 8,2 Milliarden Euro.dpa

US-Kartellwächter prüfen bei Google

New York - Die US-Wettbewerbshüter haben bei ihrer Untersuchung des Internet-Konzerns Google laut einem Zeitungsbericht Schlüsselbereiche wie das Geschäft mit der Internet-Suche und das Betriebssystem Android im Visier. Unter anderem gingen sie der Frage nach, ob Google Hersteller von Android- Smartphones von einer Zusammenarbeit mit Konkurrenten abhalte, schrieb das „Wall Street Journal“ unter Berufung auf Insider. Außerdem prüfe die Handelsbehörde FTC Vorwürfe, wonach Google in den Suchergebnissen eigene Dienste bevorzuge. Google weist die Vorwürfe zurück.dpa

Autonachfrage stärkt Salzgitter

Salzgitter - Der Stahlhersteller Salzgitter hat dank der starken Nachfrage im Auto- und Maschinenbau wieder einen Gewinn eingefahren. Unterm Strich verdienten die Niedersachsen von Januar bis Juni 93,7 Millionen Euro. In den ersten sechs Monaten 2010 hatte noch ein Nachsteuer-Verlust von 3,5 Millionen Euro in den Büchern gestanden. Bis Jahresende seien 200 Millionen Euro Gewinn vor Steuern möglich, hieß es. Der Umsatz stieg bis Ende Juni um 18 Prozent auf 4,8 Milliarden Euro. Anleger griffen zu: Die Aktie stieg im M-Dax um 21 Prozent. dpa



Lanxess erhöht Prognose

Leverkusen - Der Spezialchemiekonzern Lanxess hat nach einem Rekordquartal seine Prognose erhöht. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen (Ebitda) und Sondereinflüssen dürfte sich 2011 um rund 20 Prozent erhöhen. Bisher war der Konzern von einer Steigerung um zehn bis 15 Prozent ausgegangen. Im zweiten Quartal legte das Ebitda um 26 Prozent auf 339 Millionen Euro zu. Der Umsatz kletterte um 23 Prozent auf 2,24 Milliarden Euro. dpa

Solarworld punktet in den USA

Bonn - Die Photovoltaik-Firma Solarworld hat im Gegensatz zu vielen Branchenvertretern dank eines starken US-Geschäfts im ersten Halbjahr Gewinn gemacht. So konnte Solarworld den steigenden Preisdruck ausgleichen. Der Umsatz ging in den ersten sechs Monaten dennoch von 608 auf 535 Millionen Euro zurück, wie die Firma mitteilte. Unter dem Strich erzielte Solarworld einen Gewinn von 22,4 Millionen Euro, im Vorjahreszeitraum waren es 34,8 Millionen Euro. dpa

HTC übernimmt Beats by Dr. Dre

Taoyuan/Santa Monica -HTC wird Mehrheitseigentümer bei der US-Akustik-Marke Beats by Dr. Dre. Der taiwanische Smartphone-Hersteller werde für 300 Millionen Dollar 51 Prozent der Anteile des Kopfhörer-Herstellers Beats Electronics erwerben, teilten die Unternehmen mit. Beats by Dr. Dre wurde 2006 vom Rapper Dr. Dre gegründet. Das Unternehmen stellt hochwertige Kopfhörer her, die bis zu 600 Dollar kosten können.AFP

Regierungslager kritisiert Eon

Berlin - Nach den Vorwürfen von Opposition und Gewerkschaften wird auch im Regierungslager Kritik am Stellenabbau bei Eon laut. Mit dem Atom-Ausstieg könne der Konzern den Abbau von 11 000 Stellen nicht begründen, sagte der Parlamentarische Geschäftsführer der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Peter Altmaier. Eon beschäftige im Akw-Bereich nur 2500 Mitarbeiter. „Die Fehler des Managements werden jetzt offenbar auf dem Rücken der Belegschaft ausgetragen.“ rtr

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