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Freiwilligendienste in Deutschland unterscheiden sich kaum



Zwischen dem neuen Bundesfreiwilligendienst (BFD) und den etablierten Jugendfreiwilligendiensten FSJ und FÖJ gibt es inzwischen keine großen Unterschiede mehr. Dienstdauer (6 bis 18 Monate), Taschengeld (bis 330 Euro plus Zuschläge für Essen und Unterkunft) und Dauer der Ausbildungsseminare sind identisch. Zudem besteht in beiden Dienstformen Anspruch auf Kindergeld. Allerdings sind FSJ und FÖJ, für die die Länder verantwortlich sind, nur bis zum Alter von 27 Jahren möglich. Der BFD richtet sich dagegen an alle Generationen. Die Jugendfreiwilligendienste sind als Vollzeitstellen konzipiert, der BFD bietet auch Teilzeitstellen von mindestens 20 Wochenstunden an. Auslandseinsätze sind anders als beim FSJ und FÖJ beim Bundesfreiwilligendienst nicht möglich.epd

Top-Konzerne haben ein schlechtes Umweltimage

Die Menschen in Deutschland trauen den großen Unternehmen in Sachen Umweltschutz nicht so recht über den Weg. Auch bei den Themen Moral und Anstand im Geschäftsleben, Frauenförderung und sozialem Engagement schneiden die Top-Konzerne in Deutschland schlecht ab. Das geht aus einer für Deutschland repräsentativen Umfrage der Beratungs- und Prüfungsgesellschaft Ernst & Young hervor. Bei den Themen Arbeitsplätze und Innovationskraft punkten die großen Firmen dagegen besonders stark. Unter dem Strich führen Volkswagen, Siemens und Daimler die Beliebtheitsskala an – doch auch die Gewinner haben gerade beim Thema Umweltschutz Nachholbedarf.dpa

Entscheidungsfreudige Chefs sind bei Arbeitnehmern gefragt

Die deutschen Arbeitnehmer schätzen entscheidungsfreudige Vorgesetzte. Das geht aus einer repräsentativen Umfrage des französischen Marktforschungsinstituts BVA hervor. So hält fast jeder zweite deutsche Arbeitnehmer (46 Prozent) Entscheidungsfreude für eine besonders wichtige Eigenschaft von Führungskräften. Auf Platz zwei kommt die Fähigkeit, zu planen und zu organisieren – 44 Prozent nennen diese Punkte. Danach folgt mit 38 Prozent die Kunst, andere motivieren zu können. Ähnliche viele (36 Prozent) glauben, Manager müssen in erster Linie belastbar sein. Ein Drittel (33 Prozent) meint, dass Manager vor allem dann Erfolg haben, wenn sie die Qualität der Arbeit ihrer Mitarbeiter erkennen. Im Auftrag der Personalberatung Rundstedt HR Partners wurden weltweit 6800 Arbeitnehmer befragt, davon 529 in Deutschland. dpa

In Osteuropa ist das Interesse

an Jobs in Deutschland gering

Der von Kritikern der neuen EU-Arbeitnehmerfreizügigkeit befürchtete Ansturm osteuropäischer Arbeitskräfte auf den deutschen Arbeitsmarkt ist laut Forschern vorerst ausgeblieben. Im Mai hätten sich lediglich 10 000 Beschäftigte aus den acht EU-Beitrittsländern um eine Stelle in Deutschland bemüht. Dies seien lediglich 4500 mehr als vor einem Jahr, berichtet das Nürnberger Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) unter Berufung auf Zahlen des Bundesamtes für Migration. „Das sind sehr niedrige Zahlen. Es sieht derzeit nicht so aus, dass mit Menschen aus Osteuropa die Fachkräftelücke geschlossen werden kann“, sagt IAB-Experte Herbert Brücker. Sollte sich der Zustrom in den kommenden Monaten auf dem gleichen Niveau bewegen, rechnet er allenfalls mit 80 000 bis 100 000 Zuwandern aus Osteuropa.dpa

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