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Investoren für Strauss Innovation

Frankfurt am Main - Nach einer harten Sanierung weckt der nordrhein-westfälische Einzelhändler Strauss Innovation das Interesse von Investoren. Private-Equity-Häuser und Firmen aus der Branche hätten bei der Geschäftsführung angeklopft, sagten mehrere Insider am Montag. Es habe schon erste Gespräche gegeben. Von einem Verkaufsprozess könne aber nicht gesprochen werden. Die Firma mit 1100 Mitarbeitern setzte zuletzt knapp 170 Millionen Euro um. Strauss Innovation gehört dem schwedischen Finanzinvestor EQT, der die Kette aus Langenfeld vor drei Jahren übernommen hatte. Seither wurden zahlreiche Jobs gestrichen und Filialen geschlossen. Noch schreibt Strauss rote Zahlen. rtr

Hamburgs Wirtschaft an der Spitze Hamburg - Die Hafenstadt Hamburg bleibt nach einer Studie die Stadt mit den besten Wirtschaftsaussichten in Deutschland. Erstmals schafften es mit Leipzig (Platz vier), Dresden (Rang sechs) und Jena (Rang zehn) drei ostdeutsche Städte unter die Top Zehn. Das Ranking veröffentlicht das Wirtschaftsmagazin „Capital“, das das Bad Homburger Feri-Institut damit beauftragt hatte. Es untersuchte in 60 Städten, wie sich bis 2017 Wirtschaftskraft, Arbeitsplätze, Bevölkerung und Kaufkraft entwickeln werden. Hamburg verteidigte seine Spitzenposition aus der Analyse 2009. Auf den Plätzen zwei und drei folgen München und Frankfurt am Main. Berlin verbessert sich seit 2009 um sieben Plätze auf den 22. Rang.dpa

Handy-Apps verdrängen Navis

Berlin - Der Markt für Auto-Navigationsgeräte steht unter Druck. Günstigere mobile Navi-Lösungen sowie entsprechende Apps für Smartphones oder Tablets machen den Kfz-Navis den Platz zunehmend streitig. In diesem Jahr werden nach Angaben des Bitkom mit 3,1 Millionen Geräten voraussichtlich elf Prozent weniger Kfz-Navis verkauft. Die Zahl der Navi-Apps für Handys und Smartphones steige dagegen, teilte der Verband mit. „Zunehmend populär wird die Navigation mit dem Handy“, sagte Bitkom-Vizepräsident Heinz Paul Bonn. Und die Preise fielen: Lag der Durchschnittspreis für eine Handy-Navi vor drei Jahren noch bei 200 Euro, so zahle der Nutzer heute im Schnitt noch 130 Euro. dpa



Mehr Fleisch produziert

Wiesbaden - Die Fleischproduktion in Deutschland ist im ersten Halbjahr leicht gestiegen. Vor allem der Appetit auf Schweinefleisch wuchs, aber nicht mehr so stark wie in der Vergangenheit. Von Januar bis Juni wurden in den Schlachthöfen insgesamt rund vier Millionen Tonnen Fleisch produziert – 1,1 Prozent oder 42 700 Tonnen mehr als im Vorjahreszeitraum, wie das Statistische Bundesamt am Montag in Wiesbaden mitteilte. Seit 2005 war die Fleischproduktion dagegen um durchschnittlich 4,0 Prozent gestiegen. Insgesamt mussten 28,8 Millionen Schweine und knapp 1,8 Millionen Rinder ihr Leben lassen. dpa

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