NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

RWE stößt regionale Versorger ab



Frankfurt - Der Energiekonzern RWE will einem Zeitungsbericht zufolge seine Anteile an drei regionalen Versorgern verkaufen und damit rund 2,5 Milliarden Euro einnehmen. Das Unternehmen plane seine Mehrheitsbeteiligungen an den Versorgern Süwag (Frankfurt), Kevag (Koblenz) und VSE (Saarbrücken) abzustoßen, berichtete die „Rhein-Zeitung“ am Dienstagabend vorab unter Berufung auf gut unterrichtet Kreise. In Koblenz würden bereits konkrete Gespräche über eine Rekommunalisierung der Kevag geführt. Bei RWE war zunächst niemand für eine Stellungnahme zu erreichen. rtr

Streiks bei Eon möglich

Düsseldorf - Im Kampf um den Erhalt von Arbeitsplätzen beim Energieriesen Eon schließen Arbeitnehmervertreter im Aufsichtsrat auch Streiks nicht aus. Über einen Aktionsplan werde die Gewerkschaft Verdi gemeinsam mit den Betriebsräten an den Standorten vor Ort entscheiden, sagte Eon-Aufsichtsrat Sven Bergelin. Darin könnten auch Streiks eingebunden werden. Für solche Maßnahmen sei es aber noch zu früh, da die Details zu den Vorstandsplänen noch nicht vorlägen. Das Management lasse die Mitarbeiter weiter im Unklaren, sagte Konzernbetriebsratschef Hans Prüfer nach einer Sitzung des Eon-Wirtschaftsausschusses am Dienstag. dpa

Geldautomaten können teuer sein

Berlin - Auch nach der Einführung einer Gebührenanzeige an Geldautomaten ist die Preisspanne für das Abheben bei fremden Banken sehr groß. Die Kunden müssen zwischen 1,75 Euro und 7,50 Euro zahlen, wie die Zeitschrift „Finanztest“ in einem Test mit 71 Banken ermittelte. Am günstigsten ist derzeit die Sparda München, am meisten nimmt die Ethikbank. Privatbanken wie die Deutsche Bank, Postbank und Commerzbank verlangen von fremden Kunden 1,95 Euro. Volksbanken und Sparkassen erheben Gebühren von meist vier bis fünf Euro. Die Kreditbranche hat am 15. Januar die Anzeige an Geldautomaten eingeführt. Die Gebühr wird vor dem Abheben auf dem Bildschirm angezeigt. Die Banken legen die Höhe der Gebühren selbst fest, eine Obergrenze gibt es nicht. dpa

Werbung für Mobilfunk irreführend

Düsseldorf - Die Werbung für Internet-Flatrates der Mobilfunk-Anbieter ist nach vorläufiger Auffassung mehrerer Gerichte in vielen Fällen irreführend. Die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen hatte eine Reihe von Mobilfunk-Anbietern abgemahnt. Zudem erwirkte sie gegen Vodafone, NetCologne, die Telekom und 1&1 vor Gerichten in Düsseldorf, Bonn, Koblenz und Köln einstweilige Verfügungen. Drei Anbieter hätten die gerichtliche Auseinandersetzung gemieden und sofort Unterlassungserklärungen unterzeichnet. Die Flatrate-Angebote werben mit „unbegrenztem“ mobilen Surfen im Internet. Tatsächlich werde aber ausweislich des Kleingedruckten nach einem Datenvolumen zwischen 200 und 500 Megabyte auf die Übertragungsbremse getreten. dpa

0 Kommentare

Neuester Kommentar
      Kommentar schreiben