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Fitch bestätigt Bestnote für die USA

New York - Die US-Ratingagentur Fitch hat die Bestnote AAA für die Kreditwürdigkeit der USA am Dienstag bestätigt. Zugleich bewertete die Agentur den Ausblick für die weltgrößte Volkswirtschaft als stabil. Vor anderthalb Wochen hatte die Ratingagentur S & P die USA überraschend herabgestuft, was an den Finanzmärkten für starke Kursverluste gesorgt hat. Fitch begründete seine Entscheidung damit, dass die US-Wirtschaft nach wie vor stark genug sei. rtr

Europäer kaufen weniger Autos

Hamburg - Der Pkw-Markt in Deutschland ist für die Automobilindustrie derzeit der einzige Lichtblick in Europa: Während in den übrigen großen Ländern Westeuropas nach Branchenangaben im Juli durchweg weniger Neuwagen auf die Straßen kamen, setzten die Autobauer in Deutschland zehn Prozent mehr ab als vor Jahresfrist. Im vergangenen Monat sanken die Pkw-Neuzulassungen in den 27 EU-Staaten und den drei Efta-Ländern Island, Norwegen und Schweiz um zwei Prozent. Ohne Deutschland wären die Neuzulassungen in Westeuropa um sechs Prozent geschrumpft, berichtete der Verband der Automobilindustrie (VDA). rtr



Manchester United strebt nach Asien

Hongkong - Der englische Fußballclub Manchester United will einem Bericht zufolge bis Ende des Jahres in Singapur an die Börse gehen. Der genaue Zeitpunkt für den auf eine Milliarde Dollar angesetzten Gang aufs Parkett hänge von den Marktbedingungen ab, zitierte der Informationsdienst IFR einen Insider. Die Turbulenzen an den weltweiten Aktienmärkten haben seit Anfang August Börsenpläne auf Eis gelegt. Asien ist für die Premier-League-Mannschaft ein wichtiges Wachstumsfeld: Fast zwei Drittel ihrer 300 Millionen Fans leben dort. rtr



Griechische Steuersünder überführt

Athen - In Griechenland haben Steuerfahnder mehrere Fälle krasser Steuerhinterziehung ans Licht gebracht. Monatelang prüften sie größere Geldeinlagen von Privatpersonen. Dabei wurde etwa ein Astrologe entdeckt, der vier Millionen Euro „gespart“ hatte. Dem Steueramt hatte er keine Einnahmen gemeldet. Dies bestätigte der Chef der Behörde für Steuerfahndung, Nikos Lekkas. Auf der Liste stehen den Angaben zufolge Ärzte, Star-Friseure, Anwälte und Reiseagenturen. Auch Professoren waren dabei: 300 von ihnen hatten insgesamt mehr als 1,8 Millionen Euro für Forschungsprogramme kassiert und dies dem Steueramt nicht gemeldet. Eine Reiseagentur hatte Luxusvillen für 15 000 bis 30 000 Euro die Woche an Ausländer vermietet, die Häuser aber als leer stehend angemeldet. dpa

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