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Preise steigen langsamer



Brüssel - Die Verbraucherpreise in der Euro-Zone sind zuletzt wieder etwas langsamer gestiegen. Die Inflationsrate im Juli betrug 2,5 Prozent, wie die Europäische Statistikbehörde Eurostat am Mittwoch mitteilte. Im Juni hatte sie im Vergleich zum Vorjahresmonat noch 2,7 Prozent betragen. Damit liegt die Inflationsrate allerdings zum achten Mal in Folge über der Schwelle von zwei Prozent, welche die Europäische Zentralbank (EZB) als Zielgröße anstrebt. rtr

Siemens baut Kraftwerk in Thailand

Berlin - Siemens hat einen Auftrag über die schlüsselfertige Errichtung von zwei Gas- und Dampfturbinen-Kraftwerken aus Thailand erhalten. Siemens baue die Anlagen gemeinsam mit dem japanischen Partner Marubeni, teilte der Technologiekonzern mit. Auftraggeber ist der staatliche Stromversorger Electricity Generating Authority of Thailand. Mit einer installierten Leistung von jeweils 800 Megawatt sollen die beiden Kraftwerke im Sommer 2014 in Betrieb gehen. Das Gesamtinvestitionsvolumen betrage rund eine Milliarde Dollar (694 Millionen Euro). Davon entfalle etwa die Hälfte auf Siemens. Das Unternehmen liefert dafür zwei Gasturbinen (aus Berlin), eine Dampfturbine (aus Mühlheim an der Ruhr), drei Generatoren (aus Erfurt), die gesamte Elektro- und Leittechnik sowie Neben- und Hilfssysteme. vis

Hackfleisch-Prozess wird eingestellt Essen - Das Essener Landgericht will das Verfahren gegen den Fleischunternehmer Clemens Tönnies gegen Zahlung einer Geldauflage in Höhe von 900 000 Euro einstellen. Staatsanwaltschaft und Tönnies hätten dem Vorschlag zugestimmt, teilte das Gericht am Mittwoch mit. Tönnies und weitere Angeklagte, gegen die das Verfahren ebenfalls eingestellt werden soll, hatten sich seit Februar vor Gericht verantworten müssen. Ihnen war vorgeworfen worden, Millionen Packungen gemischtes Hackfleisch verkauft zu haben, bei denen der Rindfleischanteil geringer war als angegeben. Der Unternehmer hatte dies stets bestritten. Die Firma betonte in einer Erklärung, nach der Einstellung des Verfahrens gelte für alle Beteiligten weiter die Unschuldsvermutung. dpa



DIW: Schuldenbremse wird teurer

Berlin - Die Schuldenbremse kostet einer Studie zufolge mehr als gedacht. Die Bundesregierung muss nach Berechnungen des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) hierfür bis zu 13 Milliarden Euro mehr sparen als von der EU-Kommission errechnet. Um die Vorgaben der Schuldenbremse zu erfüllen, muss Deutschland sein strukturelles Defizit bis 2015 abbauen. Während die Kommission Ende 2012 von einem Defizit von 20 Milliarden Euro ausgeht, rechnet das DIW dagegen mit bis zu 33 Milliarden Euro. Tsp

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