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Bundesrechnungshof: Kassen sollen

Bilanzen offenlegen

Hamburg - Der Bundesrechnungshof pocht auf mehr Transparenz bei den Finanzen der gesetzlichen Krankenversicherungen. Viele seien mit „mittelgroßen und großen Kapitalgesellschaften vergleichbar“, zitiert der „Spiegel“ aus einem Brief der Behörde an die gesetzlichen Kassen. Damit steige „das Bedürfnis, die finanzielle Lage einer Krankenkasse möglichst genau beurteilen zu können“. Es sei zu überlegen, ob – entgegen der bisherigen Praxis – nicht die wesentlichen Positionen der Jahresrechnung veröffentlich werden sollten. Bisher sind die Kassen nicht verpflichtet, ihre Bilanzen öffentlich zu machen. dapd

Deutsche-Bank-Mitarbeiter

in Südkorea angeklagt

Seoul - Neun Monate nach einem ungewöhnlichen Kurssturz an der Aktienbörse in Seoul hat die südkoreanische Staatsanwaltschaft vier Angestellte der Deutschen Bank angeklagt. Die Behörde wirft ihnen Finanzmarktmanipulation vor. Auch gegen das Brokerhaus Deutsche Securities Korea (DSK) sei im Zusammenhang mit dem Vorfall im November 2010 Anklage erhoben worden, hieß es am Sonntag in einer Mitteilung der Bank in Singapur. DSK wies die Vorwürfe zurück. Der Kurssturz war im November durch die Platzierung umfangreicher Verkaufsaufträge in den letzten zehn Handelsminuten ausgelöst worden. dpa

Porsche ruft 911er, Boxster

und Cayman zurück

Stuttgart - Der Sportwagenhersteller Porsche ruft weltweit rund 900 Fahrzeuge der Baureihen 911 sowie Boxster und Cayman in die Werkstätten. Es gebe möglicherweise Probleme mit dem Sicherheitsgurt, sagte ein Porsche-Sprecher. Bei einem Zulieferer habe es einen vorübergehenden Fertigungsfehler gegeben. Bei den zurückgeholten Sportwagen handele es sich um Fahrzeuge der aktuellen Baureihen. rtr

Tui will in Hannover

bis zu 400 Stellen streichen

Frankfurt am Main - Der Reisekonzern Tui will im Zuge seines Sparprogramms bis zu 400 Arbeitsplätze in Hannover streichen. „Da wird alles auf den Prüfstand gestellt“, zitierte die „Süddeutsche

Zeitung“ einen Insider. Ein Tui-Sprecher wollte gegenüber dem Blatt die Zahl der bedrohten Jobs nicht konkretisieren. Am Freitag hatte Tui Deutschland erklärt, dass das Unternehmen, das mit seinen knapp 10 000 Mitarbeitern zur Londoner Tui Travel gehört, mit dem Betriebsrat Gespräche über einen sozialverträglichen Jobabbau aufgenommen hat. Ende September sollen die Ergebnisse der Verhandlungen bekannt gegeben werden. Tui mit den Marken Airtours, Tuifly, 1-2-Fly und L’tur hatte bereits im Februar angekündigt, wegen des harten Wettbewerbs auf dem Pauschalreisemarkt die Kosten senken zu müssen. So sollen Buchungssysteme automatisiert werden. rtr

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