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Berlin stellt Hygiene-Noten online

Berlin - Als erster Bundesland hat Berlin am Montag die Ergebnisse von Hygienekontrollen in Gastronomiebetrieben im Internet veröffentlicht. Wie die Sprecherin der Verbraucherschutzverwaltung bestätigte, wurden die Bewertungen von 14 Lokalen in zwei Stadtbezirken online gestellt. Andere Lokale würden folgen, sagte sie. Verbraucher können unter www.berlin.de/sicher-essen nachsehen, wie ein Restaurant oder ein Imbiss abgeschnitten haben. Damit ist Berlin Vorreiter. Ob das Barometermodell bundesweit umgesetzt wird, ist noch fraglich. Es fehlt bisher eine Einigung der Länder, die die Bundesregierung voraussetzt, um die Rahmenregelung vorzubereiten. AFP



Bauern sollen Staatshilfe erhalten

Passau - Die von der schlechten Ernte in diesem Jahr betroffenen Bauern können mit Hilfen des Staates rechnen. „Landwirten, denen wegen der widrigen Witterungverhältnisse kurzfristig Liquiditätsengpässe drohen, stehen verschiedene Hilfsmöglichkeiten zur Verfügung“, sagte ein Sprecher des Bundeslandwirtschaftsministeriums der „Passauer Neuen Presse“. Die Landwirtschaftliche Rentenbank etwa biete zinsverbilligte Kredite an, zudem gebe es Unterstützung seitens der Finanzämter in den betroffenen Bundesländern, die auf Antrag Steuerschulden stunden und Vorauszahlungen anpassen könnten. Das Ministerium rechnet dem Bericht zufolge mit Getreide- und Rapserträgen deutlich unter dem langjährigen Durchschnitt. AFP

Website der Gema gehackt

Berlin - Die Website der Verwertungsgesellschaft Gema ist erneut Ziel eines Hackerangriffs geworden. Web-Aktivisten der Anonymous-Gruppe haben zeitweise einen Warnhinweis platziert, der ironisch auf den Streit um Gema-geschützte Beiträge bei der Videoplattform YouTube anspielt. Zwischenzeitlich war die Gema-Website nicht erreichbar. Die Aktivisten hätten nach eigenen Angaben eine kritische Sicherheitslücke ausgenutzt, berichtete das Webportal Gulli.com am Montag. Die Gema und die YouTube-Mutter Google streiten über Urheberrechtsabgaben. Zahlreiche Musikstücke sind deshalb für deutsche Nutzer auf der Videoplattform nicht abspielbar. dpa

Karmann soll Steuern zurückzahlen

Osnabrück - Der Insolvenzverwalter des Cabriobauers Karmann fordert von den früheren Besitzern Umsatzsteuern in Höhe von 166 Millionen Euro zurück. Das teilte das Landgericht Osnabrück am Montag mit. Dort wird am Mittwoch die Zivilklage verhandelt. Die Firma Karmann war in eine Betriebs- und eine Besitzgesellschaft aufgeteilt. Aufgrund eines internen Vertrags hatte die Betriebsgesellschaft jahrzehntelang die Steuern auch für die Besitzgesellschaft gezahlt, hieß es. Insolvenzverwalter Ottmar Hermann wolle nun die Steuern für die Jahre 2006 bis 2009 zurück und berufe sich auf Änderungen in der Rechtsprechung. Inzwischen hat Volkswagen große Teile von Karmann übernommen und baut in Osnabrück das Golf-Cabrio. dpa

Hypo-Vereinsbank lagert aus

München - Die Hypo-Vereinsbank (HVB) will weitere Dienstleistungen auslagern. Der Einkauf, Serviceleistungen im Personalwesen, die Abwicklung der Handelsgeschäfte sowie das Gebäude-Management sollen in einer neuen Einheit zusammengefasst werden, wie ein Sprecher der Münchner Großbank sagte. Dies seien Dienstleistungen, die noch unter der Regie der HVB oder der italienischen Konzernmutter UniCredit stünden. Die HVB will sich mit den Ausgliederungen eine einfachere Struktur geben.rtr

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