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Koalition will Zuschuss für Rußfilter

Essen - Die Koalitionsparteien im Bundestag prüfen einem Bericht der „Neuen Ruhr Zeitung“ zufolge neue Zuschüsse für Dieselauto-Besitzer: Für die Nachrüstung älterer Fahrzeuge mit einem Rußpartikelfilter soll es ab 2012 wieder eine Förderung in Höhe von 330 Euro geben, berichtete die Zeitung am Montag unter Berufung auf einen Gesetzesentwurf von Finanz-, Umwelt- und Verkehrsexperten aus Union und FDP. Das Bundesumweltministerium habe die Neuauflage des Zuschusses als „sinnvoll“ bezeichnet. Die bisherige Förderung war Ende 2010 ausgelaufen. Dieselruß gilt als krebserregend, die Filter verringern den Schadstoff-Ausstoß. AFP

660 000 Rentner müssen arbeiten

Berlin/Saarbrücken - Immer mehr Rentner in Deutschland müssen für ihren Lebensunterhalt noch arbeiten oder die staatliche Grundsicherung beantragen. Das berichtet die „Saarbrücker Zeitung“ unter Berufung auf Zahlen des Bundesarbeitsministeriums. Danach waren im vergangenen Jahr etwa 660 000 Menschen im Alter zwischen 65 und 74 Jahren einer geringfügigen Beschäftigung oder einem Minijob nachgegangen. Im Jahr 2000 seien es noch 416 000 gewesen. Eine Ministeriumssprecherin warnte vor einer Fehlinterpretation der Zahlen. „Akut gibt es keine Altersarmut“, sagte sie. dapd

EZB kauft weiter Staatsanleihen

Frankfurt am Main - Die Europäische Zentralbank (EZB) geht weiter mit Milliardensummen gegen den Angriff der Märkte auf die Euro-Sünder Spanien und Italien vor. In der vergangenen Woche kaufte sie Staatsanleihen im Wert von 14,291 Milliarden Euro, wie die Notenbank am Montag mitteilte. Das ist zwar deutlich weniger als in der Vorwoche, als die Währungshüter Bonds für die Rekordsumme von 22 Milliarden Euro erwarben. Inzwischen dürfte die EZB aber italienische und spanische Staatsanleihen über 36 Milliarden Euro in den Büchern haben, schätzt Berenberg-Bank-Ökonom Christian Schulz. Unterdessen stößt die von Finnland angestrebte Absicherung seiner Staatshilfen für das hoch verschuldete Griechenland bei der Ratingagentur Moody's auf Skepsis. Das Vorgehen gebe Anlass zur Sorge und könnte sich negativ auf die Kreditwürdigkeit Griechenlands und anderer angeschlagener Euro-Länder auswirken, heißt es in einem Kommentar der Agentur vom Montag. Finnland hatte mit Griechenland eine vorläufige Einigung erzielt, wonach das nordeuropäische Land Garantien im Gegenzug für seinen Anteil am zweiten griechischen Rettungspaket erhält. Daraufhin waren auch in anderen Geberländern solche Forderungen laut geworden. Die Vereinbarung lasse an dem Willen und der Fähigkeit einiger Euro-Länder zweifeln, Maßnahmen zur Stabilisierung des Währungsraum zu ergreifen, schreibt Moody's. dpa

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