NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

Vattenfall verkauft Geschäft in Polen

Berlin - Der schwedische Energiekonzern Vattenfall trennt sich von seinem kompletten Geschäft in Polen. Die Strom- und Wärmeerzeugung sowie der Vertrieb in dem Land würden für knapp 1,8 Milliarden Euro an zwei polnische Gesellschaften verkauft, teilte Vattenfall Europe am Dienstag in Berlin mit. Käufer sind das Gasunternehmen PGNiG sowie der Energieversorger Tauron. dpa

Bosch baut Batteriewerk in Eisenach

Stuttgart - Der Autozulieferer Bosch beginnt 2012 in Eisenach mit dem Bau einer Pilotanlage zur Erforschung und Fertigung leistungsfähigerer Lithium-Ionen- Batterien. Der Konzern peilt bis 2015 eine Jahresproduktion von mehr als 200 000 Batteriezellen an. Bosch will die Leistungsfähigkeit der Akkus mit BASF und der Thyssen-Krupp-Tochter System Engineering steigern, um die Batterien als Schiffsantrieb einzusetzen. Zusammen mit Samsung treibt Bosch parallel die Entwicklung von Energiespeichern für Elektroautos voran. Auch hier wird ein Produktionsstandort gesucht. Im Gespräch ist unter anderem Berlin. rtr

Metro kooperiert mit ECE

Düsseldorf - Die Immobilientochter des Handelsriesen Metro und der Betreiber von Shopping Centern ECE bündeln Teile ihrer Geschäfte in einem gemeinsamen Unternehmen. Das Joint Venture Metro-ECE Centermanagement (MEC) werde künftig in Deutschland 38 Fachmarktzentren betreiben, teilten die Unternehmen mit. Metro Properties ist für die Optimierung des Metro-Immobilienvermögens verantwortlich. ECE entwickelt und managt Shopping-Center mit 137 Einkaufsgalerien in 16 Ländern, darunter auch die Potsdamer Platz Arkaden. dpa



Thyssen-Krupp verkauft Tochterfirma

Düsseldorf - Der Mischkonzern Thyssen-Krupp verkauft seine Dienstleistungstochter Xervon an die Remondis-Gruppe. Darauf hätten sich die Unternehmen Ende vergangener Woche geeinigt, teilte Thyssen-Krupp mit. Einen Verkaufspreis für die Tochter mit mehr als 9000 Mitarbeitern und einem Umsatz von 668 Millionen Euro nannte der Konzern nicht. Thyssen-Krupp hatte seit längerem einen Käufer für die auf Dienstleistungen zur Instandhaltung von Industrieanlagen spezialisierte Firma gesucht. rtr

AWD-Manager soll zu Ergo wechseln Düsseldorf/Hannover - Das AWD-Vorstandmitglied Rolf Wiswesser steht vor einem Wechsel zum Düsseldorfer Versicherungskonzern Ergo. Wie die dpa aus Unternehmenskreisen erfuhr, gilt der Manager als Kandidat für die Nachfolge von Vertriebschef Jürgen Vetter, dessen Vertrag zum Jahresende ausläuft. Mehrere Zeitungen hatten berichtet, dass Wiswesser als Vertriebschef für einen Richtungswechsel bei Ergo sorgen solle. Weder AWD noch Ergo wollten sich dazu äußern. AWD teilte mit, dass Wiswesser aus der Unternehmensgruppe zum 30. September ausscheiden werde. dpa

EU prüft MAN-Übernahme durch VW

Wolfsburg/Brüssel - Volkswagen lässt die Übernahme des Lastwagenbauers MAN offiziell von der EU-Kommission prüfen. Europas größter Autohersteller reichte nach eigenen Angaben eine Anmeldung zur Fusionskontrolle in Brüssel ein. Die Behörde untersucht nun, ob die Aufstockung der VW-Anteile bei MAN über die 50-Prozent-Schwelle wettbewerbsrechtlich zulässig ist. Eine positive Entscheidung werde bis zum Jahresende erwartet, teilte der Konzern mit. dpa

Facebook will einkaufen

Berlin - Das weltgrößte Online-Netzwerk Facebook setzt auf Übernahmen, um Rivalen wie Google und Twitter auf Abstand zu halten. Facebook werde in diesem Jahr rund 20 Unternehmen kaufen, sagte der für Konzernentwicklung zuständige Manager Vaughan Smith der Agentur Bloomberg. Der Fokus liege auf Webdesign, technischer Infrastruktur und mobilen Diensten. Seit Jahresbeginn habe Facebook 13 Firmen geschluckt. dpa

Huawei-Handys in Deutschland

München - Der chinesische Telekommunikationsriese Huawei wagt sich mit eigenen Handys auf den deutschen Markt. Ab September vertreiben der Discounter Lidl und die Telefonica -Tochter Fonic ein Smartphone-Modell der Asiaten, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte. Weitere sollen folgen. Bislang hat Huawei lediglich Geräte für deutsche Netzbetreiber geliefert, ohne den eigenen Namen darauf zu drucken. rtr



US-Komitee billigt Börsenfusion

Frankfurt am Main - Die Fusionspläne der Deutschen Börse und des New Yorker Handelsplatzes NYSE Euronext haben eine wichtige Hürde genommen. Wie die Deutsche Börse am Dienstag mitteilte, stimmte das US-Komitee für Auslandsinvestitionen (CFIUS) dem Zusammenschluss zu. Nach Ansicht des Gremiums stünden der Fusion keine nationalen Sicherheitsinteressen der USA entgegen. Dem vom US-Finanzministerium geleiteten Komitee gehören Vertreter der Justiz-, Außen-, Handels, Verteidigungs- und Heimatschutzministerien an. AFP

0 Kommentare

Neuester Kommentar
      Kommentar schreiben