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Beim Verputzen wird oft auch Fassadendämmung fällig

Wer die Außenfassade alter Häuser neu verschalt oder verputzt, muss oft auch bei der Wärmedämmung nachrüsten. Die Energieeinsparverordnung schreibt die Nachrüstung vor, wenn die Wand einen Dämmwert hat, der schlechter als 0,9 W/mK (Watt pro Meter und Kelvin) ist. Darauf weist die Neue Verbraucherzentrale in Mecklenburg und Vorpommern hin. Der Dämmwert der sanierten Wand müsse dann unter 0,24 W/mK liegen. Das Risiko von Schimmelpilzbildung wird zudem gemindert, da sogenannte Wärmebrücken bei fachgerechter Ausführung überdämmt werden. dpa

Neue Verordnung erlaubt Ausnahmen bei der Dämmpflicht

Die Energieeinsparverordnung (EnEV) schreibt Hausbesitzern vor, ihre begehbare, oberste Geschossdecke bis Jahresende zu dämmen – doch es gibt Ausnahmen. Das gilt für massive Decken, die seit 1969 errichtet wurden, oder für Holzbalkendecken egal welchen Alters. Auf diese

„neuesten offiziellen EnEV-Auslegungen“ weist der Eigentümerverband Haus & Grund in Berlin hin. Viele Hauseigentümer seien daher nicht von der Dämmpflicht betroffen. Ebenfalls eine Ausnahme bilden Ein- und Zweifamilienhäuser, deren Besitzer nach dem 1. Februar 2002 dort eingezogen sind. dpa

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