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Brot und Brötchen kosten mehr

Frankfurt am Main - Brot und Brötchen werden wegen steigender Rohstoffpreise teurer. Das kündigte der Präsident des Verbandes Deutscher Großbäckereien, Helmut Klemme, an. Der Preis für Brot müsse um drei Prozent steigen, um die höheren Kosten für Getreide und Energie auszugleichen, rechnete der Verband vor. Einige Getreidesorten hätten 2010 bis zu 100 Prozent mehr gekostet als 2009 und würden in diesem Jahr noch teurer. Ob die Aufschläge an die Verbraucher weitergegeben werden, entscheide der Handel. dpa

Arbet in Deutschland wird teurer Wiesbaden - Diverse Tarifabschlüsse und der Abbau von Kurzarbeit haben die Arbeit in Deutschland verteuert. Im zweiten Quartal 2011 zogen die Kosten je geleisteter Arbeitsstunde im Vergleich zum Vorquartal um 1,4 Prozent an, wie das Statistische Bundesamt berichtete. Das sei der dritthöchste Quartalsanstieg seit Beginn der Berechnungen 1997. Im europäischen Vergleich ist die Arbeitsstunde in Deutschland damit weiter überdurchschnittlich teuer, berichteten die Statistiker. dpa

Europas Firmen klagen über China

Peking - China erschwert nach Ansicht europäischer Wirtschaftsvertreter den Zugang zu seinem Markt : Neue Maßnahmen des Landes „werfen Fragen auf“, ob Peking wirklich gleiche Chancen für alle Wettbewerber schaffen wolle, heißt es in dem in Peking vorgestellten Jahresbericht der EU-Handelskammer in China. So würden bei der Herstellung von Autos mit Antrieben wie Elektromotoren sowie in der Offshore-Windkraft-Branche neue Regeln gelten, die ausländisches Eigentum an Joint-Ventures auf 50 Prozent begrenzten. Die EU-Handelskammer in China vertritt 1600 Unternehmen; 43 Prozent von ihnen betrachten Pekings Politik gegenüber ausländischen Firmen als diskriminierend.dpa

BayernLB soll zu viel gezahlt haben

München - Die BayernLB hat bei ihrem milliardenschweren Fehlkauf der österreichischen Hypo Group Alpe Adria (HGAA) nach Medieninformationen einen Preis weit über dem Aktienwert gezahlt. Es seien beim Mehrheitserwerb der Kärntner Bank 1,74 Milliarden Euro bezahlt worden, obwohl die Aktien damals 974 Millionen Euro wert gewesen sein sollen, berichtet die „Wiener Zeitung“. Der reine Aktienwert sei bei dem Kauf 2007 damit um rund 80 Prozent übertroffen worden, heißt es in der Zeitung, die sich bei der Kalkulation auf die Klage der BayernLB gegen die HGAA beruft. Mit Verweis auf das laufende Verfahren wollte sich die BayernLB nicht äußern. dpa

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