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Nur in jeder zweiten Wohnung

gibt es Rauchmelder

Nur jeder Zweite (51 Prozent) hat in seinen Wohnräumen Rauchmelder installiert. 72 Prozent der Befragten einer Studie des Meinungsforschungsinstitutes Marplan in Offenbach bezeichneten Rauchmelder als „wichtig“ oder „sehr wichtig“. Fast ebenso viele (71 Prozent) wussten aber nicht, dass es in vielen Bundesländern sogar eine Pflicht zur Installation von Rauchmeldern gibt. In Hessen, Rheinland-Pfalz, dem Saarland, Schleswig-Holstein, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Thüringen, Bremen und Sachsen-Anhalt sieht die jeweilige Landesbauordnung den Einbau vor. Dort ist der Anteil derer, die zu Hause einen Rauchmelder haben, mit 63 Prozent auch hoch. In den restlichen Ländern sind es 46 Prozent. dpa



Solarförderung wird im Januar

wohl um 15 Prozent gekappt

Nach monatelanger Flaute sind in Deutschland im Sommer wieder deutlich mehr Solaranlagen auf Dächer und Felder gebaut worden. Allein im Juni und Juli wurde nach Angaben aus Branchen- und Regierungskreisen mehr Solarleistung installiert als in den gesamten übrigen Monaten des Jahres 2011. Damit sei klar, dass die Solarförderung zur Jahreswende stärker gekürzt werde als die regulären neun Prozent, sagten Regierungsvertreter. Als wahrscheinlich gilt nun eine Kappung um 15 Prozent. Den Angaben zufolge wurden allein im Juni rund 800 Megawatt Solarleistung installiert, fast die Leistung eines Akw-Blocks. Im Juli seien es rund 450 Megawatt gewesen. Im Juni wurden offenkundig viele Anlagen installiert, weil mit einer Kürzung im Juli gerechnet wurde. Diese fiel aber aus, weil im Frühjahr deutlich weniger gebaut wurde als erwartet. Die Solarförderung und deren Kürzung richtet sich laut Erneuerbarem-Energien-Gesetz (EEG) nach dem Zubau an Anlagen: Wird viel gebaut, wird auch stark gekürzt. rtr

Häusliches Arbeitszimmer

auch für Außendienstler absetzbar

Steht einem Arbeitnehmer kein Arbeitsplatz im Unternehmen zur Verfügung, kann er die Kosten für sein häusliches Arbeitszimmer geltend machen. Das Finanzamt erkennt die Kosten bis 1250 Euro an, wie der Bund der Steuerzahler in Berlin erklärt. Bildet die Tätigkeit im Arbeitszimmer jedoch den Mittelpunkt der beruflichen Betätigung, dürfen die Kosten in voller Höhe abgezogen werden. „Viele Steuerzahler, denen die letzten Jahre der Abzug der Kosten verwehrt wurde, sind nun nach der Gesetzesänderung froh, dass sie wenigstens die Kosten bis 1250 Euro absetzen können, wenn ihnen kein anderer Arbeitsplatz zur Verfügung steht“, erklärt Anita Käding vom Bund der Steuerzahler. dpa

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