NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

Zwei von drei Deutschen wünschen sich einen neuen Beruf

Wenn der Ingenieur die Eröffnung einer Kunstgalerie plant, oder die Marketingleiterin in der Zukunft lieber eine Praxis für Psychotherapie führt, dann spricht man von einem freiwilligen Berufswechsel. Laut den aktuellen Umfrageergebnissen des Global Workforce Index der Personalberatung Kelly Services haben viele Deutsche den Wunsch nach einem solchen kompletten Neustart. Mehr als zwei Drittel der befragten Personen gaben an, ihre bisherige berufliche Ausrichtung in den nächsten fünf Jahren zu ändern. Rund 30 Prozent nannten als Grund den Wunsch nach einem höheren Einkommen, gefolgt von neuen Interessen (24 Prozent). Zu dem Global Workforce Index wurden zwischen Oktober 2010 und Januar 2011 rund 2200 Deutsche befragt. Tsp

Jedes zehnte Unternehmen beteiligt seine Mitarbeiter am Gewinn

Jedes zehnte Unternehmen in Deutschland beteiligt seine Mitarbeiter am Gewinn. Das geht aus einer Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) in Nürnberg hervor. Von diesen beteiligen größere Unternehmen die Mitarbeiter häufiger am Gewinn als kleinere. Während jeder dritte Großbetrieb mit mehr als 500 Personen alle oder zumindest einen Teil seiner Mitarbeiter am Erfolg beteiligt, sind es bei Betrieben mit weniger als 50 Beschäftigten nur acht Prozent der Betriebe. Für die repräsentative Studie wurden 16 000 Betriebe befragt. Am häufigsten haben Firmen aus dem Bereich Information und Kommunikation die Mitarbeiter im Jahr 2009 am Erfolg beteiligt (31 Prozent). An zweiter Stelle folgen Unternehmen aus dem Bereich Finanz- und Versicherungsdienstleistungen. dpa

Deutsche halten erotische Ausstrahlung für hilfreich im Job

Viele Deutsche halten eine erotische Ausstrahlung für hilfreich, um beruflich Erfolg zu haben. Das hat eine repräsentative Umfrage unter Erwerbstätigen des Meinungsforschungsinstituts Forsa in Berlin ergeben. So glaubt jeder zweite Mann (54 Prozent), dass ein Mensch mit erotischer Ausstrahlung leichter Karriere macht als ein Kollege ohne Sexappeal. Bei den Frauen sind 45 Prozent dieser Auffassung. Für die Umfrage im Auftrag der Zeitschrift „Stern“ wurden 1003 Menschen interviewt. Auch wären Männer eher bereit, für die Karriere zu flirten. So würden 18 Prozent der Männer dafür einen Flirt beginnen. Von den Frauen würden das nur 8 Prozent machen. dpa

Arbeitgeber sind familienfreundlicher geworden

Deutsche Arbeitgeber sind einer neuen Studie zufolge familienfreundlicher geworden. 56 Prozent der Arbeitnehmer seien der Ansicht, dass ihre Chefs auf die familiäre Situation der Mitarbeiter Rücksicht nähmen. Das hat eine Untersuchung des Instituts für Demoskopie Allensbach im Auftrag des Wuppertaler Unternehmens Vorwerk ergeben, in der zum siebten Mal Aspekte rund um Familienarbeit in Deutschland thematisiert wurden. Im Jahr 2005 hätten nur 40 Prozent diese Auffassung vertreten, hieß es. Befragt wurden 1757 Personen ab 16 Jahren. Viele Arbeitgeber bieten nach Auskunft der Befragten flexible Arbeitszeiten (39 Prozent) sowie Teilzeitarbeitsplätze (32 Prozent) an. Davon profitierten Frauen deutlich stärker als Männer. Nur etwa jeder zweite männliche Teilnehmer unter 30 Jahren verstehe sich als „moderner Mann“, der auf eine partnerschaftliche Aufgabenteilung Wert legt und stark an Familie orientiert ist.epd

0 Kommentare

Neuester Kommentar
      Kommentar schreiben