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DGB will Regionaldirektion erhalten



Berlin - Der Vorschlag der Bundesagentur für Arbeit (BA), in jedem Bundesland eine Regionaldirektion einzurichten, stößt bei dem Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB) und der Vereinigung der Unternehmerverbände Berlin-Brandenburg auf Kritik. „Berlin und Brandenburg sind ein Wirtschaftsraum“, sagt Doro Zinke, Vorsitzende des DGB Berlin-Brandenburg. Eine Aufspaltung der bestehenden Regionaldirektion wäre ein arbeitsmarktpolitischer Rückschritt. Die Regionaldirektion führt und steuert die Arbeitsagenturen in der Region und kooperiert mit der Landespolitik. Am 23. September soll die Neuorganisation der Regionaldirektionen vom Verwaltungsrat der BA beschlossen werden. jba

Stabilitätspakt wird verschärft

Brüssel - Die geplante Verschärfung des Euro-Stabilitätspakts rückt näher. Das Europaparlament und der Vorsitz des EU-Ministerrats haben sich auf einen Kompromiss zu dem Paket von sechs Gesetzesvorschlägen („Sixpack“) geeinigt. Das teilten Parlament und polnische EU-Ratspräsidentschaft am Donnerstag mit. Über den Inhalt der Einigung wurde nichts bekannt. Den Vorschlägen müssen Ministerrat und Parlament noch formal zustimmen. dpa



Tarifstreit um die Leiharbeit

Stuttgart - Die IG Metall im Südwesten will den Dauerstreit um Leiharbeit und Azubi-Übernahme noch vor dem Start der Tarifrunde 2012 aus der Welt schaffen. In den nächsten Monaten sollen dazu entsprechende Vereinbarungen mit den Arbeitgebern erreicht werden. Der Arbeitgeberverband Südwestmetall kritisierte das als „Einschränkung“. Nach Angaben der Gewerkschaft gibt es 40 000 Leiharbeitnehmer in baden-württembergischen Metallfirmen, die insgesamt 740 000 Beschäftigte haben.Tsp

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