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Lotsen wollen weiterverhandeln



Frankfurt am Main - Der im Sommer angedrohte Streik der Fluglotsen ist in noch weitere Ferne gerückt. Nach der Deutschen Flugsicherung GmbH erklärte sich am Freitag auch die Gewerkschaft der Flugsicherung (GdF) zu weiteren Verhandlungen auf der Grundlage des Schlichterspruchs bereit. GdF-Verhandlungsführer Dirk Vogelsang machte allerdings klar, dass man die Schlichtungsempfehlung des Münchener Juristen Volker Riebel in einigen Punkten noch nicht für ausreichend halte. „Es wird in den Verhandlungen nicht nur darum gehen können, wie man die Vereinbarungen schriftlich fixiert. An einigen Stellen muss noch nachgebessert werden.“ Die bundeseigene DFS hatte die Annahme des Schlichterspruchs erklärt, der noch einmal deutliche Zugeständnisse des Unternehmens erfordere. Es gehe jetzt nur noch um redaktionelle Gespräche, um die Details der Verträge zu klären. dpa



Geldwäscher werden dreister

Wiesbaden - Geldwäscher verwischen ihre Spuren immer geschickter. Anonyme Zahlungen über das Internet oder Mobiltelefone hinterließen keine Papierspuren mehr, sagte der Exekutivdirektor der Bankenaufsicht Bafin, Michael Sell, am Freitag in Wiesbaden. Das Bundeskriminalamt (BKA) verzeichnete im vergangenen Jahr fast ein Viertel mehr Verdachtsmeldungen auf Geldwäsche. 11 000 Meldungen gingen ein. Bei jeder zweiten Meldung habe sich später der Verdacht auf eine Straftat erhärtet, meist ging es um Betrug, sagte BKA-Präsident Jörg Ziercke. dpa

Mappus geht für Merck nach Brasilien

Frankfurt am Main - Der ehemalige Ministerpräsident von Baden-Württemberg, Stefan Mappus, geht für den Pharma- und Spezialchemiekonzern Merck nach Brasilien. Er werde ab dem 1. März 2012 Mercks größte Landesgesellschaft in Lateinamerika leiten, sagte ein Firmensprecher am Freitag. Bislang hatte der Konzern nur bestätigt, dass der Diplom-Ökonom eine Führungsposition bei Merck einnehmen solle. rtr

Neuwagen geben weniger CO2 ab

Duisburg - Neuwagen in Deutschland pusten einer Studie zufolge deutlich weniger Schadstoffe in die Luft als noch vor einigen Jahren. Der CO2-Ausstoß neuer Autos habe sich von durchschnittlich 172,2 Gramm CO2 pro Kilometer im Jahr 2003 auf 147 Gramm für die ersten sieben Monate dieses Jahres verringert, teilte das CAR-Forschungszentrum der Universität Duisburg-Essen mit. Der aktuelle Wert liege damit aber noch 17 Gramm über dem EU-Grenzwert von 130 Gramm CO2 je Kilometer. Prozentual die größten Einsparungen erreichten Autos der Hersteller Porsche, Opel und BMW. Unterdessen kletterten die Pkw-Neuzulassungen in den 27 EU-Staaten und den drei EFTA-Ländern im vergangenen Monat um acht Prozent auf 787 000 Einheiten, wie der europäische Herstellerverband ACEA mitteilte. AFP

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