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Türkei und Zypern streiten um Öl



Ankara - Die Suche nach Öl und Gas im Mittelmeer hat einen neuen Streit zwischen der Türkei und Zypern ausgelöst. Die Regierung in Ankara forderte Zypern am Montag auf, die Erkundungsarbeiten mit der US-Firma Noble Energy sofort zu stoppen und drohte mit dem Einsatz der Marine. Ministerpräsident Tayyip Erdogan erklärte, die Türkei habe ein entsprechendes Abkommen mit Nord-Zypern geschlossen. Sein Land könnte noch in dieser Woche mit eigenen Erkundungsarbeiten rund um die Insel beginnen. Der stellvertretende Regierungssprecher Zyperns, Christos Christofides, sagte im staatlichen Fernsehen, die Drohungen seien inakzeptabel. „Die Türkei ist eine Besatzungsmacht in Zypern“.rtr

Großinvestor unterstützt Metro-Chef

Düsseldorf - Im Machtkampf um die künftige Führung des Handelskonzerns Metro hat sich Großaktionär Haniel überraschend auf die Seite von Konzernchef Eckhard Cordes geschlagen. „Die Familie Haniel hat sich entschieden, eine Vertragsverlängerung von Herrn Cordes zu unterstützen“, sagte ein Haniel-Sprecher am Montag. Sie wolle damit „die nötige Ruhe in das Unternehmen bringen“, sagte er zur Begründung. Die Personalie des Vorstandschefs solle nun „frühestens am 2. November im Aufsichtsrat“ besprochen werden. Die Debatte um die Zukunft Cordes’ hatte sich zu einer Belastung für den Konzern entwickelt.rtr



Post-Konkurrenz zieht vor Gericht

Bonn - Die Konkurrenten der Deutschen Post gehen rechtlich gegen Steuervorteile des Konzerns im Briefgeschäft vor. Der Bundesverband der Kurier-Express-Post-Dienste (BdKEP) reichte beim Finanzgericht Köln Klage gegen die Anwendung der Umsatzsteuerbefreiung ein. Die Klage richtet sich gegen das Bundeszentralamt für Steuern, das darüber entscheidet, welcher Postdienst einen sogenannten Universaldienst erbringt und deshalb von der Umsatzsteuer befreit wird. Nach Ansicht des BdKEP bevorzugt die Finanzverwaltung wettbewerbsbehindernd die Deutsche Post. dpa

Justiz macht Saab neue Hoffnung

Stockholm -Für den vor der Pleite stehenden Autobauer Saab gibt es neue Hoffnung. Ein schwedisches Gericht erlaubte Saab am Montag, gegen die Entscheidung einer niedrigeren Instanz in Berufung zu gehen, die den Antrag auf Gläubigerschutz abgelehnt hatte. Saab hatte um eine Überprüfung des Falls gebeten und auf neue Geldquellen zur Fortführung des Betriebs verwiesen. Der Autobauer hofft auf ein Urteil in dieser Woche.dpa

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