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Umwelthilfe prüft Behörden-Flotten



Berlin - Vier von 21 Bundesbehörden nehmen mit ihrem Fuhrpark die Klimabeschlüsse der Bundesregierung ernst. Das ist das Ergebnis einer Umfrage der Deutschen Umwelthilfe (DUH) bei den Behörden über den Kohlendioxid-Ausstoß ihrer Dienstwagen-Flotte sowie des Wagens der Behördenleiter. Die DUH bewertete das Bundesamt für Naturschutz, das Bundesamt für Strahlenschutz, den Bw- Fuhrpark-Service der Bundeswehr sowie das Bundesamt für Güterverkehr, dessen Chef Andreas Marquardt auf einen Dienstwagen verzichtet, als klimafreundlich. Ihre Fahrzeuge liegen unter dem CO2-Richtwert der EU von 140 Gramm Kohlendioxidausstoß pro Kilometer. Zwar schneiden die Flotten der Rentenversicherung und der Bundesagentur für Arbeit sehr gut ab, doch die Leiter fallen negativ auf: Rentenversicherungschef Herbert Risches Dienstwagen stößt 174 Gramm CO2 pro Kilometer aus, der des Chefs der Arbeitsagentur, Frank Weise, 235 Gramm. deh

Preise für Lebensmittel steigen

Köln - Bei Lebensmitteln müssen Verbraucher auch weiter mit Preissteigerungen rechnen. Nachdem Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke in den ersten neun Monaten dieses Jahres drei Prozent teurer waren als im Vorjahreszeitraum, sei künftig mit einem ähnlichen Preisanstieg von 3,0 bis 3,5 Prozent zu rechnen, teilte die Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungswirtschaft (BVE) mit. Der Umsatz der Ernährungsindustrie lag nach vorläufigen Zahlen bis September 2011 bei rund 122 Milliarden Euro. Das war ein Plus von real 2,4 Prozent. dpa

H&M gibt Greenpeace nach

Stockholm/Hamburg - Die Textilkette Hennes&Mauritz beugt sich einer Greenpeace-Kampagne gegen schädliche Chemikalien: Ab sofort solle der Einsatz gefährlicher Stoffe bei der Textilherstellung besser kenntlich gemacht werden, wie H&M am Dienstag in Stockholm mitteilte. Langfristiges Ziel sei der völlige Verzicht auf diese Stoffe bis 2020. dpa

EU segnet Milliardenhilfen ab

Brüssel - Die EU-Kommission zwingt die HSH Nordbank im Gegenzug für milliardenschwere Staatshilfen zu einer harten Schrumpfkur. Die Brüsseler Behörde genehmigte am Dienstag staatliche Unterstützung von insgesamt 30 Milliarden Euro von den Eigentümern, den Ländern Hamburg und Schleswig-Holstein – allerdings unter harten Auflagen. Die Brüsseler Wettbewerbshüter verlangen, dass die Landesbank ihre Bilanzsumme um 61 Prozent reduziert und risikoreiche Geschäfte aufgibt. dpa

UBS verkleinert Investmentbanking Zürich/Singapur - Nach dem Milliarden-Spekulationsskandal im Investmentbanking will UBS-Chef Oswald Grübel einem Zeitungsbericht zufolge dem Verwaltungsrat am Mittwoch einen Plan für eine substanzielle Verkleinerung der Sparte vorlegen und dies mit einer Art Vertrauensabstimmung verbinden. Grübel wolle den Umbau des Investmentbanking selbst leiten und dafür mindestens bis Anfang 2013 im Amt bleiben, berichtete der “Tages-Anzeiger“.rtr

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