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Handel rechnet mit Umsatzplus

Düsseldorf - Trotz Euro-Krise sieht sich der Einzelhandel auf Wachstumskurs. Nach einem Umsatzplus von nominal 2,4 Prozent im ersten Halbjahr könne sich zwar das Wachstumstempo bis zum Jahresende „etwas abschwächen“, teilte der Handelsverband Deutschland (HDE) mit. Er rechnet aber für das Gesamtjahr mit einem Zuwachs von nominal 1,5 Prozent. Mit einem Umsatz von 232,9 Milliarden Euro war das erste Halbjahr das umsatzstärkste seit sechs Jahren. dpa

Wirtschaft wächst langsamer

Berlin - Der deutschen Wirtschaft geht wegen der Schuldenkrise und des Abschwungs die Puste aus. Ihre Geschäfte wuchsen im September so langsam wie seit über zwei Jahren nicht mehr. „Deutschland fällt damit als Wachstumsmotor für die Euro-Zone so gut wie aus“, sagte der Chefvolkswirt des Markit-Instituts, Chris Williamson. Der Einkaufsmanagerindex für die Privatwirtschaft sank auf 50,8 Punkte von 51,3 im August. rtr

Italien kappt Wachstumsprognosen

Rom - Das hoch verschuldete Italien hat seine Wachstumsprognosen für die kommenden Jahre drastisch gesenkt. Wie die Regierung am Donnerstag mitteilte, liegt das geschätzte Wachstum des Bruttoinlandsprodukts (BIP) für das laufende Jahr bei 0,7 Prozent im Vergleich zu den vorher angenommenen 1,1 Prozent. 2012 soll das BIP-Wachstum weiter sinken auf 0,6 gegenüber vorher geschätzten 1,3 Prozent. Für 2013 korrigierte Rom seine Prognose auf 0,9 anstatt 1,5 Prozent. dpa

UBS-Händler Adoboli bleibt in Haft London - Der wegen mutmaßlichen Milliardenbetrugs festgenommene Händler der Schweizer Großbank UBS bleibt vorerst in Haft. Der 31-jährige Kweku Adoboli werde mindestens bis zu seiner nächsten Anhörung am 20. Oktober im Gefängnis bleiben, teilte die zuständige Richterin mit. Den Anklagepunkten sei ein weiterer hinzugefügt worden. Es gehe um Betrug zwischen Oktober 2008 und Dezember 2010. Die UBS beziffert ihren Verlust auf 2,3 Milliarden US-Dollar. AFP



Zuckerberg überholt Google-Gründer
New York - Nach der neuen „Forbes“-Liste der reichsten US-Amerikaner hat Facebook-Chef Mark Zuckerberg die beiden Google-Widersacher Sergej Brin und Larry Page überholt. Das US-Magazin schätzt Zuckerbergs Vermögen auf 17,5 Milliarden Dollar, während es den Google-Gründern je 16,7 Milliarden Dollar zuschreibt. Zuckerberg machte in diesem Jahr den größten Sprung aller Reichen und legte beim Vermögen um 10,6 Milliarden Dollar zu. dpa

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