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AFP

Arbeitslose sind häufig überschuldet

Hamburg - Arbeitslosigkeit ist weiterhin der häufigste Grund für Überschuldung in Deutschland. Bei 31,2 Prozent der überschuldeten Verbraucher sei im ersten Quartal 2011 der Verlust des Arbeitsplatzes Hauptauslöser der Situation gewesen, ergab eine am Montag veröffentlichte Studie des Hamburger Instituts für Finanzdienstleistungen (IFF). Zurückgegangen ist demnach die Höhe der individuellen Verschuldung. Das IFF wertete für seinen Überschuldungsreport 2011 die Situation von 13 000 Menschen aus, die Hilfe bei Schuldnerberatungsstellen suchten. Demnach nannten betroffene Verbraucher eine Trennung oder Scheidung als zweithäufigsten Hauptgrund (12,5 Prozent) für eine Überschuldung. Deutlich gestiegen ist im ersten Quartal der Anteil von Schuldnern, die eine schwere Krankheit als Hauptgrund für ihre Situation nannten. AFP

Italiener kaufen weniger

Rom - Die Kauflaune der italienischen Verbraucher ist im Sog der Schuldenkrise auf das tiefste Niveau seit Juli 2008 gesunken. Das Barometer sackte im September auf 98,5 Punkte und damit den vierten Monat in Folge, wie das Statistikamt Istat am Montag mitteilte. Skeptischer äußerten sich die privaten Haushalte vor allem über die wirtschaftliche Lage und die Zukunft des hoch verschuldeten Landes. Zudem schätzten die Konsumenten ihre eigene Finanzlage und die Chancen zu sparen ungünstiger ein. rtr

Neue Billigfluglinie geplant

London - Der Gründer der Billigfluglinie Easyjet, der britisch-griechische Unternehmer Stelios Haji-Ioannou, plant den Aufbau einer neuen Fluggesellschaft. Stelios habe in einem Brief mitgeteilt, dass er die Gründung einer neuen Linie plane und bereits die Internetadresse www.fastjet.com dafür geschaltet habe, teilte Easyjet am Montag mit. Stelios hatte den Billiganbieter Easyjet vor 16 Jahren gegründet, ist aber seit längerer Zeit im Streit mit dem aktuellen Management. Seine Familie hält derzeit 38 Prozent an dem Unternehmen. In der Easyjet-Mitteilung hieß es, man habe durch ein Abkommen mit Stelios bestimmte Rechte. Sollten dessen Pläne diese Rechte durchkreuzen, werde man dagegen vorgehen. dpa

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