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G 20 kämpfen gegen Arbeitslosigkeit



Paris - Im Kampf gegen die steigende Jugendarbeitslosigkeit haben die 20 führenden Industrie- und Schwellenländer (G 20) eine engere Zusammenarbeit beschlossen. In den kommenden zwölf Monaten werde eine Taskforce Lösungsansätze für die aktuellen Probleme analysieren, sagte Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU) am Dienstag am Rande einer G-20-Konferenz in Paris. Dabei sei es auch wichtig, Versäumnisse und Fehler der Vergangenheit aufzuzeigen. „Wir haben durch die Finanz- und Wirtschaftskrise global gesehen 30 Millionen Arbeitsplätze verloren“, sagte von der Leyen. In vielen Staaten sei die Lage ernst. Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy hatte die Krisenbekämpfung am Vorabend als Bewährungsprobe für die führenden Industrie- und Schwellenländer bezeichnet. „Die G 20 werden ihre Legitimität nur dann sichern können, wenn sie in den Bereichen Wachstum und Arbeit Effizienz unter Beweis stellen“, sagte der aktuelle G-20-Vorsitzende. dpa

Börsenaufsicht knöpft sich S&P vor New York - Nach den Großbanken scheinen sich nun die Ratingagenturen für ihre Rolle in der Finanzkrise verantworten zu müssen. Die US-Börsenaufsicht SEC hat den Branchenprimus Standard & Poor’s in einer sogenannten „Wells Notice“ darüber informiert, dass sie rechtliche Schritte gegen ihn erwägt. Es geht um die Bewertung eines Hypothekenpapiers namens „Delphinus CDO 2007-1“, das S&P sehr gut bewertet hatte. In der Finanzkrise aber stürzte es ab. Der S&P-Mutterkonzern McGraw-Hill machte das Schreiben der Börsenaufsicht am Montag publik. Die Ratingagentur hat nun die Möglichkeit, eine Stellungnahme zu den Vorwürfen abzugeben. S&P arbeite mit der Behörde zusammen, hieß es. Was genau die SEC bemängelt, ist unklar. Sie selbst gab keinen Kommentar ab. dpa

Jeder Fünfte bucht Urlaub online

Wiesbaden - Hotelzimmer oder Ferienwohnungen über das Internet zu buchen wird bei den Bundesbürgern immer beliebter. Mehr als jeder Fünfte (21 Prozent) hat im vergangenen Jahr über das Netz seine Unterkunft gebucht, hat das Statistische Bundesamt in einer repräsentativen Befragung herausgefunden und am Dienstag in Wiesbaden mitgeteilt. Ein Jahr zuvor hatte der Anteil erst 19 Prozent betragen. Besonders beliebt ist die Onlinebuchung bei Menschen zwischen 25 und 44 Jahren, die ihn zu 35 Prozent nutzten. Von den älteren Menschen über 65 Jahren sind hingegen nur acht Prozent dabei. dpa

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