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Geschäftsführer haben fast immer einen Hochschulabschluss



Wer in einem Unternehmen Chef werden möchte, kommt um ein Studium kaum herum. Denn heute haben von den Geschäftsführern weit mehr als drei Viertel einen Hochschulabschluss (85 Prozent). Das hat eine Studie der Managementberatung Kienbaum in Gummersbach ergeben. Nur rund jeder siebte Chef (15 Prozent) hat ihn nicht. Vor 20 Jahren sah das noch anders aus: 1991 wies nur rund jeder zweite Geschäftsführer einen Hochschulabschluss vor. Für die Studie wurden 942 Geschäftsführer aus 555 Firmen befragt. Fast jeder zweite Akademiker-Chef hat einen Abschluss in den Wirtschaftswissenschaften (45 Prozent), jeder dritte ist Ingenieur (31 Prozent), jeder zehnte Jurist (10 Prozent). dpa

Jeder zweite Deutsche fürchtet einen Karriereknick

Gut jeder zweite Deutsche (54 Prozent) hat Angst vor einem Karriereknick. Das hat eine repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Toluna ergeben. Danach fürchtet sich fast jeder Vierte (24 Prozent) davor, dass gesundheitliche Probleme das berufliche Fortkommen behindern. Jeweils rund jeder Sechste (18 Prozent) hat Angst vor einer Kündigung oder einer Pleite des Arbeitgebers (17 Prozent). Rund jeder Achte hat die Sorge, durch einen Schicksalsschlag in der Familie (12 Prozent) aufgehalten zu werden. Im Auftrag der Aachen Münchener Versicherung wurden 1001 Bundesbürger befragt. dpa

Ältere Menschen sind seltener arbeitslos

Ältere sind in jüngster Zeit seltener arbeitslos gewesen als früher. So lag die Arbeitslosenquote von Personen im Alter von 50 bis 65 Jahren 1998 bei 15,0 Prozent – 2010 hatte sie sich im Vergleich dazu fast halbiert (8,4 Prozent). Darauf weist das Institut der deutschen Wirtschaft hin. Es beruft sich auf Daten der Bundesagentur für Arbeit und des Statistischen Bundesamts. Damit lag die Arbeitslosenquote der über 50-Jährigen 2010 zwar immer noch 9 Prozent über dem gesamtwirtschaftlichen Schnitt, 1998 lag sie jedoch 35 Prozent darüber. dpa

Gewerkschaft fordert Verordnung gegen Stress am Arbeitsplatz

Die IG Metall schlägt Alarm: In der „explosiven Zunahme“ psychischer Erkrankungen bei Arbeitnehmern sieht die größte deutsche Einzelgewerkschaft eine große Gefahr. „Hier tickt eine gesellschaftliche Zeitbombe“, warnte IG-Metall-Vorstandsmitglied Hans-Jürgen Urban am Dienstag in Berlin. Um die Beschäftigten vor immer stärkerer Arbeitsverdichtung, psychischer und physischer Erschöpfung und damit vor Burnout zu schützen, forderte Urban eine Anti-Stress-Verordnung. Nach Zahlen der Krankenkassen nahmen demnach die Symptome für Burnout zwischen 2004 und 2010 um das Zehnfache zu. dpa

Familie und Beruf sind nach wie vor schlecht vereinbar

Beruf und Familie lassen sich nach wie vor schlecht unter einen Hut bringen. Mehr als zwei Drittel der Bevölkerung meinen, dass in der Arbeitswelt zu wenig Rücksicht genommen wird. Dies ergab der „Monitor Familienleben 2011“, des Allensbach-Instituts im Auftrag des Bundesfamilienministeriums. Insgesamt finden demnach 58 Prozent der Deutschen, dass sich Familie und Beruf „nicht so gut vereinbaren“ lassen. Nur 5 Prozent glauben, dass die Betriebe genug dafür tun. Eine gute Vereinbarkeit gelinge oft nur dank familiärer Unterstützung.kna

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