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Tui holt Internetgeschäft nach Berlin

Berlin - Deutschlands führender Reiseveranstalter Tui konzentriert sein Internetgeschäft in Berlin. „In den letzten Jahren ist Berlin zum besten E-Commerce- Standort Deutschlands geworden“, sagte Tui-Sprecher Mario Köpers dem Tagesspiegel. „Wer in der Champions League des E-Commerce mitspielen möchte, ist hier bestens aufgehoben.“ Darüberhinaus sei bei der Personalsuche festgestellt worden, dass potenzielle neue Internetmitarbeiter nicht bereit seien, in der Tui-Zentrale in Hannover zu arbeiten. Köpers glaubt, dass nicht alle Mitarbeiter von Hannover in die Hauptstadt wechselten – daher würden in Berlin wohl Stellen zu besetzen sein. Bis zu 60 Mitarbeiter seien es, die das Online-Angebot von Tui in Berlin weiterentwickeln würden, sagte der Unternehmenssprecher. Die Internetabteilung soll noch in diesem Jahr ihre Arbeit aufnehmen.jba

Mehr gefälschte Medikamente

Berlin - Die Zahl gefälschter Medikamente in Deutschland hat in den vergangenen Jahren drastisch zugenommen. Zwischen 2009 und 2010 habe sich die Zahl der sichergestellten Tabletten-Plagiate von rund fünf auf zehn Millionen fast verdoppelt, sagte Wolfgang Schmitz vom Zollkriminalamt am Mittwoch in Berlin. Bei Ampullen gab es noch mehr Fälschungen: 14 Millionen wurden den Angaben zufolge im vergangenen Jahr beschlagnahmt, vor vier Jahren waren es noch 65 000. Gefälscht werden vor allem Lifestyle-Präparate wie die Potenzpille Viagra oder Appetitzügler, aber auch HIV-Mittel oder Krebsmedikamente. Die größte Gefahr, gefälschte Arzneimittel zu erhalten, gebe es im Internet. Dort ist nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation WHO jedes zweite vertriebene Medikament ein Plagiat. dpa

Ermittlung gegen Ex-Beluga-Reeder

Bremen - Die Bremer Staatsanwaltschaft hat gegen den ehemaligen Chef der Beluga-Reederei, Niels Stolberg, ein Ermittlungsverfahren wegen Untreue eingeleitet. Es bestehe der Verdacht, dass Stolberg 500 000 Euro Spenden, die für ein Schulprojekt in Thailand vorgesehen waren, auf ein Firmenkonto seiner Reederei umgeleitet habe, sagte der Sprecher der Bremer Staatsanwaltschaft, Frank Passade, am Mittwoch. Stolberg verwies dagegen auf ein Gutachten, in dem die ordnungsgemäße Verwendung des Geldes bestätigt werde. Er sei sich keiner Schuld bewusst, sagte er. dpa

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