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400 Millionen für das Elektroauto



Berlin - Das Bundesbildungsministerium fördert die Entwicklung der Elektromobilität in den kommenden zwei Jahren mit insgesamt 400 Millionen Euro. Bundesforschungsministerin Annette Schavan (CDU) stellte am Donnerstag ihre Forschungsagenda Elektromobilität vor. Darin werden fünf Schwerpunkte gesetzt: Batterieforschung, Leichtbau, Gesamtfahrzeug, Produktionsforschung sowie Aus- und Weiterbildung. Der Vorsitzenden des Lenkungskreises der Nationalen Plattform Elektromobilität, Henning Kagermann, begrüßte das Engagement des Bundes. Insgesamt stellt die Bundesregierung bis zum Ende der Legislaturperiode eine Milliarde Euro für die Forschung im Bereich E-Mobilität zur Verfügung. mot

Finanzaufsicht zeigt Gagfah an

Frankfurt am Main - Die Finanzaufsicht Bafin sieht sich in ihrem Verdacht auf Insiderhandel beim Wohnungskonzern Gagfah bestätigt. Ein Bafin-Sprecher sagte am Donnerstag, die Behörde habe ihre Untersuchung Ende August abgeschlossen und danach Anzeige bei der Staatsanwaltschaft Düsseldorf erstattet. Die Gagfah wies die Vorwürfe zurück. Dem Verwaltungsrat seien „keine Tatsachen bekannt geworden, welche den Verdacht einer Straftat begründen“, hieß es. Es hatte Aufsehen ausgelöst, dass GagfahChef William Joseph Brennan rund vier Wochen vor Bekanntwerden einer Milliardenklage der Stadt Dresden gegen den Wohnungskonzern ein Aktienpaket für 4,7 Millionen Euro abgestoßen hatte. Der Aktienkurs von Gagfah brach nach der Dresden-Klage ein. rtr

Gigaliner dürfen fahren

Köln - Im Streit um den geplanten Feldversuch mit Gigalinern auf deutschen Straßen ist auf der Verkehrsministerkonferenz eine Initiative für den Stopp des Vorhabens knapp gescheitert. Ein Antrag, den Bund zum Verzicht auf den Test mit den bis zu 25 Meter langen Lkw aufzufordern, fand bei jeweils acht Ja- und Nein-Stimmen keine Mehrheit, wie Thüringens Verkehrsminister Christian Carius (CDU) nach Abschluss der Konferenz am Donnerstag in Köln mitteilte. Zugleich äußerten die Verkehrsminister in einem Beschluss verfassungsrechtliche Bedenken gegen die Absicht des Bundesverkehrministeriums, den Versuch am Bundesrat vorbei zu starten. AFP

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