NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

Lob vom Chef ist Mitarbeitern wichtig



Vielen Arbeitnehmern ist Lob besonders wichtig, wenn es darum geht, was sie am Arbeitsplatz zufrieden macht. So gaben bei einer repräsentativen Umfrage unter 1015 Arbeitnehmern fast zwei Drittel (62 Prozent) an, dass ihre Zufriedenheit im Job wächst, wenn ihre Leistungen anerkannt werden. Fast genauso vielen Befragten ist es wichtig, dass alle Mitarbeiter respektvoll behandelt werden (61 Prozent) und dass der Austausch von Wissen unter den Kollegen von oben gefördert wird (60 Prozent). Ein Viertel (25 Prozent) schätzt es, wenn Kollegen in Stresssituationen Unterstützung anbieten, so die Erhebung im Auftrag des Bürodienstleisters Regus in Düsseldorf.dpa

Der Lehrerberuf ist in Europa

nicht attraktiv genug

Die EU-Kommission hat auf Grundlage einer Studie erklärt, dass der Lehrerberuf nicht attraktiv genug sei. In fast allen EU-Staaten liege das Einstiegsgehalt niedriger als das durchschnittliche Bruttoinlandsprodukt pro Kopf. Deutschland gehöre dabei mit Spanien und Portugal zu den Ausnahmen. Laut der EU-Studie werden Lehrer in Luxemburg, Dänemark und Österreich innerhalb der EU am besten bezahlt. Nur in Zypern, Portugal und Rumänien hätten Lehrer im Lauf ihrer Karriere die Chance, ihr Einkommen zu verdoppeln. Zusatzeinkommen könnten Lehrer vor allem etwa durch die Übernahme von Leitungsfunktionen oder durch regionale Zuschläge erhalten. dpa

Fast jeder dritte Arbeitnehmer bevorzugt eine Chefin

Nahezu jeder dritte Arbeitnehmer würde lieber von einer weiblichen Führungskraft angeleitet werden. Eine Arbeitnehmerbefragung im Rahmen des Arbeitsbarometers des Personaldienstleisters Randstad ergab, dass 28 Prozent der Befragten eine weibliche Vorgesetzte vorziehen. 42 Prozent sprachen sich dagegen für einen männlichen Chef aus. 36 Prozent der Befragten erklärten, dass ihre Firma besser da stehen würde, wenn es mehr Frauen im Management gäbe. Die Angaben der weiblichen und männlichen Befragten liegen stets nah beieinander, nur nicht, wenn es um Teams geht. 65 Prozent der Frauen und 55 Prozent der Männer meinen, dass es sich in Gruppen, die aus gleich vielen Frauen wie Männern bestehen, am besten arbeiten lässt.dpa

Katholiken kritisieren die wachsende Arbeitsbelastung

Die neue Bundesvorsitzende der Katholischen Arbeitnehmer-Bewegung (KAB), Sabine Schiedermair, hat die zunehmende Arbeitsbelastung der Menschen durch technische Veränderungen kritisiert. Diese sorgten für ein „immer schneller, immer mehr“, sagte Schiedermair, die kürzlich in Würzburg gewählt wurde. „Aktuelle Fälle von Burnout zeigen nur die Spitze eines Eisberges.“ Nach der Arbeit bleibe kaum noch Kraft für die Familie, geschweige denn fürs Ehrenamt. „In der heutigen Arbeitswelt werden Energie und Güter bedenkenlos verbraucht, dabei müssten die Ressourcen doch mehr denn je geschont werden“, erläuterte Schiedermair.kna

Azubis müssen Schutzkleidung

nicht selber kaufen

Gehörschutz, Atemmasken oder Schutzbrillen: Diese Art von Schutzbekleidung müssen Azubis zu Beginn ihrer Ausbildung nicht selber kaufen. Darauf weist die Gartenbau-Berufsgenossenschaft in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift „LSV kompakt“ hin. Sie bekommen sie vom Arbeitgeber kostenlos gestellt. dpa

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