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Bestellrekord fürs iPhone

Cupertino - Das neue iPhone 4S ist am ersten Tag mehr als eine Million Mal vorbestellt worden. Das ist ein neuer Rekord für Apple nach 600 000 Vorbestellungen für das Vorgängermodell iPhone 4. Apple sei „schier überwältigt“ von der Nachfrage, sagte Marketing-Chef Phil Schiller am Montag. Noch nie habe es so viele Vorbestellungen für ein Apple-Produkt an einem Tag gegeben. Ausgeliefert wird das neue iPhone von diesem Freitag an. Aktuell muss man eine Wartezeit von einer bis zwei Wochen in Kauf nehmen. Das iPhone 4S hat einen schnelleren Prozessor, eine verbesserte Kamera und eine erneuerte Antennen-Technik. Außerdem starten mit ihm auch das neue Betriebssystem iOS5 und der „persönliche Assistent“ Siri, mit dem sich der iPhone-Besitzer unterhalten kann. dpa

Strom könnte billiger werden

Brüssel - Strom und Gas könnten für Verbraucher in der EU bald billiger werden. Am Montag verabschiedeten die EU-Umweltminister bei ihrem Treffen in Luxemburg einen Vorschlag der EU-Kommission, der Insiderhandel und Preismanipulationen beim Energiehandel verhindern soll. Das Europaparlament hatte bereits Mitte September zugestimmt. Ende des Jahres treten die neuen Vorschriften in Kraft. „Die neuen Handelsvorschriften werden zur Schaffung fairer Energiepreise beitragen“, sagte EU-Energiekommissar Günther Oettinger. Strompreise richten sich sowohl nach dem verfügbaren Energieangebot als auch den Kosten für Produktion, Speicherung und Transport. Wird auf den Märkten manipuliert, zahlen Verbraucher mehr als notwendig. Die neuen Vorschriften sehen etwa vor, dass Insider-Informationen über Preisentwicklungen vor Geschäftsabschlüssen offengelegt werden müssen. dpa

Jungen ist Riestern zu bürokratisch

Berlin - Das Interesse an der Riester-Rente nimmt einer Studie zufolge bei jungen Leuten ab. Von den unter 30-Jährigen will nur noch jeder dritte Berechtigte in Kürze einen Riester-Vertrag abschließen, wie eine repräsentative Umfrage im Auftrag des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes (DSGV) ergab. 2010 wollten das noch 58 Prozent „sicher“ oder „wahrscheinlich“ tun. „Die Riester-Rente muss einfacher und verständlicher werden“, sagte DSGV-Präsident Heinrich Haasis. Bisher sei die staatlich geförderte Privatvorsorge „noch viel zu bürokratisch“. dpa

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