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Mehr neue Lehrlinge auf dem Bau

Berlin - Im laufenden Ausbildungsjahr haben sich mehr junge Menschen für eine Lehre auf dem Bau entschieden als im Vorjahr. 9900 neue Lehrverträge wurden geschlossen, knapp ein Zehntel mehr als 2010, teilte der Hauptverband der Deutschen Bauindustrie am Freitag mit. Dies sei vor allem vor dem Hintergrund eines nahezu leergefegten Arbeitsmarktes für Baufacharbeiter sehr erfreulich, sagte Hauptgeschäftsführer Michael Knipper. Die Branche bilde damit 33 500 Nachwuchskräfte in 50 Bauberufen aus. Dennoch klagten immer mehr Unternehmen, dass der Fachkräftemangel ihre Bautätigkeit behindere. dpa

Märkische Allgemeine vor Verkauf

Frankfurt am Main - Die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ prüft den Verkauf der in Potsdam erscheinenden „Märkischen Allgemeinen“. Das meldete am Freitag der Branchendienst Kress. Die Geschäftsführer beider Häuser wollten sich auf Anfrage nicht dazu äußern. Als Käufer werde laut dem Bericht der Schleswig-Holsteinische Zeitungsverlag in Flensburg gehandelt, dem mit der „Schweriner Volkszeitung“ bereits ein ostdeutsches Blatt gehört. sop

Viele Firmenchefs ohne Nachfolger

Berlin - Immer mehr Unternehmen haben nach Erkenntnissen des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK) Probleme beim Generationenwechsel in der Chefetage. Inzwischen habe jeder dritte Firmenchef Schwierigkeiten, den richtigen Nachfolger für seinen Betrieb zu finden, sagte DIHK-Hauptgeschäftsführer Martin Wansleben am Freitag in Berlin. „Allein 2010 wurden infolgedessen rund 1800 Unternehmen mit insgesamt mehr als 23 000 Arbeitsplätzen aufgegeben“, erklärte Wansleben. Dem Report zufolge liegt das daran, das es oft an ausreichend qualifizierten Nachfolgern mangele. In anderen Fällen unterschätzten Interessenten auch die Anforderungen. Vielfach hätten die scheidenden Besitzer auch überzogene Preisvorstellungen für ihren Betrieb. AFP

Metaller streiken in Österreich

Wien - Erstmals seit 25 Jahren sind am Freitag in Österreich die Beschäftigten der Metallindustrie auf die Straße gegangen. Mit den Streiks wollen sie für die 165 000 Arbeiter der Branche eine Lohnerhöhung von 5,5 Prozent durchsetzen. Gewerkschaftsführer Rainer Wimmer drohte mit unbefristeten Arbeitsniederlegungen in der nächsten Woche. „Wenn es am Wochenende keine Fortschritte gibt, wird es am Montag richtig ernst.“ Die Arbeitgeber haben eine Lohnerhöhung von 3,65 Prozent und eine Einmalzahlung von 200 Euro angeboten. Damit bekämen die Beschäftigten der Metallindustrie in wirtschaftlich unsicheren Zeiten die höchste Lohnanhebung aller Branchen in Österreich geboten, betonten sie. Die Gewerkschaften verweisen auf die steigende Inflationsrate. rtr

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