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Niederlagen mit Humor nehmen



Scheitert ein Plan, macht das vor allemPerfektionisten zu schaffen. Denn sie haben die Neigung, besonders hohe Maßstäbe anzulegen und reagieren frustriert, wenn diese nicht erreicht werden. Am meisten hilft Menschen in einer solchen Situation, das unerwünschte Ereignis positiv umzuformulieren. Zu diesem Ergebnis kommen Forscher der Universität Kent in Großbritannien. Sie untersuchten an 149 Studenten, wie Perfektionisten am besten mit Niederlagen fertig werden können, berichtet die Zeitschrift „Psychologie heute“ (Ausgabe November 2011). Akzeptanz und Humor brachten die Probanden am meisten weiter. dpa

Stockende Gespräche vertagen

Bevor sich Arbeitnehmer bei stockenden Gesprächen im Job im Kreis drehen oder gar einen Streit beginnen, sollten sie die Notbremse ziehen. Meist sei es in so einem Fall besser, das Gespräch zu vertagen, rät der Karriereexperte Martin-Niels Däfler aus Frankfurt am Main. Denn am nächsten Tag seien die Gesprächs- oder Verhandlungspartner meist entspannter und kämen wieder schneller voran. Gibt es jedoch auch dann keine Annäherung, könnten Berufstätige vorschlagen, einen Dritten in das Gespräch miteinzubeziehen. Denn ein Unbeteiligter sehe häufig noch Alternativen und neue Lösungsansätze.dpa

Hinweise auf Burn-Out beachten

Ändert ein Mitarbeiter sein Verhalten im Job, kann das ein erstes Anzeichen für Burn-Out sein. So sollten Kollegen aufmerksam werden, wenn ein Arbeitnehmer am Arbeitsplatz öfter in Tränen ausbreche, rät die Arbeitspsychologin Susanne Roscher in der Zeitschrift „der freie Beruf“ (Ausgabe 37/2011). Auch zunehmende Reizbarkeit oder scheinbare Teilnahmslosigkeit im Arbeitsalltag könnten Symptome sein. Ein Hinweis auf Burn-Out sei auch, wenn sich ein früher gut integrierter Kollege immer mehr aus der Abteilung zurückzieht und in die innere Emigration geht. Daneben könnten auch eine negative Einstellung zur Arbeit sowie eine nachlassende Effektivität ein erster Hinweis auf einen Burn-Out sein. Das sei etwa der Fall, wenn ein Mitarbeiter zwar viele Überstunden macht, aber mit der Arbeit nicht hinterherkommt, da er sie unstrukturiert erledigt. dpa

Familienfreundliche Unternehmen gesucht

Bundesregierung und Wirtschaft wollen familienfreundliche Unternehmen bei einem gemeinsamen Wettbewerb auszeichnen. Es geht um „familienbewusste Arbeitszeiten“, Unterstützung für die Vereinbarkeit von Beruf und Pflege von Angehörigen sowie um einen Innovationspreis. Bundesfamilienministerin Kristina Schröder (CDU) und Arbeitgeberpräsident Dieter Hundt gaben am Mittwoch in Berlin den Start des Wettbewerbs „Erfolgsfaktor Familie 2012“ bekannt.dpa

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