NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

IBM erhöht den Umsatz

New York - Der weltgrößte IT-Dienstleister IBM hat im dritten Quartal mehr umgesetzt als im gleichen Vorjahreszeitraum. Der Umsatz stieg um acht Prozent auf 26,2 Milliarden Dollar, wie das Unternehmen am Montag nach Börsenschluss mitteilte. Analysten hatten mit 26,26 Milliarden Dollar im Durchschnitt gerechnet. Für das Gesamtjahr erhöhte IBM seine Gewinnprognose. Der US-Konzern erwartet nun mindestens 13,35 Dollar je Aktie. Im Juli war der Dell-Konkurrent von mindestens 13,25 Dollar je Anteilsschein ausgegangen. rtr

Wintershall ist zurück in Libyen

Kassel/Tripolis - Der größte deutsche Erdöl- und Erdgasproduzent Wintershall fördert wieder Öl in der libyschen Wüste. Wie das Kasseler Unternehmen am Dienstag mitteilte, wurde die Produktion in Absprache mit der libyschen National Oil Corporation (NOC) wieder angefahren. Wintershall fördert schon seit Jahrzehnten Öl in Libyen. Wegen des Aufstands gegen Ex-Machthaber Muammar al Gaddafi hatte das Unternehmen im Februar 2011 aus Sicherheitsgründen die Förderung aus den acht Onshore-Ölfeldern rund 1000 Kilometer südöstlich von Tripolis heruntergefahren, seitdem wurde dort kein Öl mehr gefördert. dpa



Neues Kaufrecht vorgeschlagen

Brüssel - Verbraucher in der Europäischen Union sollen in Zukunft leichter und sicherer über das Internet einkaufen können: Wer bei einem Unternehmen im EU-Ausland online ein Produkt kauft, soll sich für ein einheitliches EU-Kaufrecht entscheiden können, schlug die EU-Kommission am Dienstag in Brüssel vor. Die 27 nationalen Regelungen sollen aber weiter bestehen und können ebenfalls angewendet werden. Das Europaparlament und der EU-Ministerrat müssen dem Vorschlag noch zustimmen. AFP

Porsche erweitert Werk in Leipzig

Leipzig - Der Sportwagenhersteller Porsche baut sein Leipziger Werk aus. Ab 2013 wird hier der kleine Geländewagen „Cajun“ produziert. Mit dem jetzt entstehenden Karosseriebau und der Lackierung wird aus der Montagefabrik ein Vollwerk. Bisher werden in Leipzig der Geländewagen „Cayenne“ in dritter Generation und seit 2009 die Limousine „Panamera“ montiert. Derzeit sind dort 850 Menschen beschäftigt, sie montieren täglich 420 Autos. dpa

Umsatzplus bei Luxuskonzern LVMH Paris - Der weltgrößte Luxusgüterkonzern LVMH trotzt mit ungebrochenem Wachstum der globalen Wirtschaftsschwäche. Für das dritte Quartal wies der französische Hersteller von Louis-Vuitton-Taschen, Mumm-Champagner und Hennessy-Cognac am Dienstag einen Umsatzanstieg binnen Jahresfrist um 15 Prozent auf gut sechs Milliarden Euro aus. Anzeichen für einen Abschwung im Geschäft mit Luxusgütern seien nicht in Sicht, hieß es. Das Unternehmen profitierte auch von der Übernahme des italienischen Schmuckherstellers Bulgari, der im Quartal erstmals vollständig in den Zahlen berücksichtigt war. Anleger reagierten im frühen Pariser Handel allerdings mit Verkäufen: Die LVMH-Aktien gaben mehr als ein Prozent ab. rtr

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