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Kaum Interesse am E-Book



Hamburg - Das Interesse der Deutschen an elektronischen Büchern hält sich einer Umfrage zufolge stark in Grenzen. Nur 15 Prozent der Befragten wollten künftig neben klassischen Büchern auch sogenannte E-Books kaufen, berichtete der „Stern“ am Mittwoch unter Berufung auf die Studie. Das größte Interesse an digitalen Büchern haben laut Umfrage 30- bis 44-Jährige: In dieser Altersgruppe erwögen immerhin 22 Prozent den Kauf von E-Büchern. In den USA boomt indes der Markt. Amazon verkaufte 2010 schon mehr E-Books als Taschenbücher. AFP

IG Metall will sieben Prozent mehr

Berlin - Die IG Metall hat mehr Geld für 75 000 Arbeiter in der Stahl- und Eisenindustrie gefordert. Die Gewerkschaft will bei den Arbeitgebern sieben Prozent mehr Lohn für die Beschäftigten in Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und Bremen durchsetzen. Darauf verständigten sich die Metaller am Mittwoch. Für Auszubildende wird die unbefristete Übernahme angestrebt, für Ältere ein verbesserter Anspruch bei der Altersteilzeit. Grund: Wertzuwächse in der Branche. Über die Forderungen wird an diesem Freitag in Düsseldorf verhandelt. Die Laufzeit der Tarifverträge und damit die Friedenspflicht endet Ende Oktober. jum

Blackstone steigt bei Leica ein

Solms - Der Finanzinvestor Blackstone steigt bei der Traditionsfirma Leica ein. Die Gruppe soll eine Minderheitsbeteiligung von 44 Prozent an dem Kamerahersteller übernehmen und damit die internationalen Expansionspläne des Unternehmens unterstützen, teilte Leica am Mittwoch im mittelhessischen Solms mit. Über den Wert der Transaktion wurde Stillschweigen vereinbart. Das Kartellamt muss noch zustimmen. dpa

US-Inflation bei 3,9 Prozent

Washington - Steigende Energie- und Lebensmittelpreise haben die Inflationsrate in den USA auf ein Drei-Jahres-Hoch getrieben. Die Verbraucherpreise stiegen im September um 3,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat, teilte das Arbeitsministerium am Mittwoch in Washington mit. Das ist die höchste Teuerungsrate seit September 2008. Benzin, Diesel und Heizöl kosteten jeweils ein Drittel mehr, während sich Lebensmittel um 4,7 Prozent verteuerten. rtr

Privatvermögen wächst weltweit

Zürich - Die Vermögen in Privathand dürften laut einer Studie in den nächsten Jahren weltweit weiter kräftig wachsen. Die Schweizer Großbank Credit Suisse rechnet laut des am Mittwoch veröffentlichten Global Wealth Reports für die Jahre 2011 bis 2016 mit einer Zunahme aller Vermögen um über 50 Prozent auf dann 345 Billionen Dollar. Die wichtigsten Wachstumstreiber seien die Schwellenländer China und Indien, wo sich die Vermögen mehr als verdoppeln dürften. Der Studie zufolge wird China Japan als zweitreichstes Land ablösen. Mit einem Vermögen von 81 Billionen Dollar sollen die USA aber das Land mit dem höchsten Privatvermögen bleiben.rtr

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