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Bier wird teurer



Frankfurt am Main - Der führende deutsche Bierhersteller, die Radeberger- Gruppe, plant Preiserhöhungen. Zum 1. Februar 2012 werde ein Teil der Abgabepreise an Handel und Gastronomie angehoben, sagte eine Sprecherin am Freitag. Zum Umfang der geplanten Preiserhöhungen und den betroffenen Biermarken beziehungsweise Produkten wurden zunächst keine Angaben gemacht. Ob und wie viel die Verbraucher für die entsprechenden Produkte mehr bezahlen müssten, entschieden Handel und Gastronomie. Kräftig angezogene Rohstoffpreise sowie gestiegene Kosten bei Energie, Glas, Logistik und Personal führten zu Mehrkosten in zweistelliger Millionenhöhe, die weitergegeben werden müssten. Zuletzt hatte die Radeberger-Gruppe zum 1. März 2008 und zum 1. Februar 2009 jeweils für einen Teil ihres Sortiments Abgabepreise erhöht. Die Oetker-Tochter stellt in bundesweit 14 Brauereien rund 13 Millionen Hektoliter Bier pro Jahr her. Zu den mehr als 40 Biermarken gehören „Radeberger Pilsner“ und „Jever“. dpa

Robbie Williams verlässt EMI

London - Schon wieder schlechte Nachrichten für die gebeutelte und nach einem Käufer suchende Plattenfirma EMI: Nach Stars wie den Rolling Stones und Paul McCartney hat nun auch Robbie Williams das Label verlassen. Der 37-Jährige ging zum Branchenführer Universal Music, wie sein Management am Freitag mitteilte. Das britische Traditionslabel EMI hatte ihn über weite Teile seiner Solokarriere begleitet, die 2002 begann. Der Finanzinvestor Terra Firma hatte den Musikkonzern 2007 übernommen. Wegen einbrechender CD-Verkäufe häufte EMI massive Verluste an und konnte die hohen Schulden nicht mehr bedienen. Im Februar übernahm der Kreditgeber Citigroup die Kontrolle und erließ EMI knapp zwei Drittel der Verbindlichkeiten. dpa

Stahlarbeiter fordern sieben Prozent

Düsseldorf - Die Tarifverhandlungen für die 75 000 Beschäftigten der nordwestdeutschen Stahlindustrie haben am Freitag in Düsseldorf begonnen. Der nordrhein-westfälische IG-Metall-Chef Oliver Burkhard untermauerte zu Beginn die Forderungen nach einer Lohnerhöhung von sieben Prozent und einer unbefristeten Übernahme der Auszubildenden. In diesem Jahr werde die Produktion um acht Prozent zulegen, im kommenden Jahr werde ein Plus von fünf Prozent erwartet. rtr

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