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Jeder zweite Personaler googelt Bewerber im Internet



Mehr als 50 Prozent aller Personaler informiert sich im Internet über Bewerber. Das geht aus einer repräsentativen Umfrage unter Personalverantwortlichen durch das Marktforschungsinstituts Aris in Hamburg hervor. Im Vergleich zum Vorjahr dient das Netz damit in diesem Jahr noch häufiger als Informationsquelle: 2010 waren es noch 49 Prozent. Im Auftrag des Branchenverbands Bitkom wurden 1500 Geschäftsführer und Personalverantwortliche in Unternehmen befragt. Personaler nutzen vor allem Suchmaschinen: Rund jeder Zweite (49 Prozent) greift auf Seiten wie Google oder Yahoo zurück. Jeder Fünfte (21 Prozent) sucht in Karrierenetzwerken wie Xing oder LinkedIn. Fast genauso viele Personaler (19 Prozent) gaben an, einen Blick in soziale Netzwerke wie Facebook oder StudiVZ zu werfen. dpa

Bauingenieure bekommen deutlich mehr Gehalt

Die Brutto-Jahresgehälter der Ingenieure in Deutschland sind in der ersten Jahreshälfte einer Umfrage zufolge deutlich um 4,2 Prozent auf im Schnitt 56 700 Euro gestiegen. Laut der am Dienstag veröffentlichten, allerdings nicht repräsentativen Befragung der Nachrichten des Vereins Deutscher Ingenieure (VDI) haben vor allem die traditionell einkommensschwachen Branchen wie Bau und Planungsbüros aufgeholt. Am meisten verdienen danach weiterhin die Ingenieure in der Chemie- und Pharmaindustrie mit im Schnitt 68 300 Euro. Die Ergebnisse basieren auf freiwilligen Angaben von mehr als 15 000 Ingenieuren. dpa

Frauen sollten aus Büchern prominenter Vorbilder lernen

Berufstätige Frauen sollten sich mit den Lebensläufen erfolgreicher Frauen beschäftigen. Das rät die Karriereberaterin Claudia Enkelmann aus Königstein im Taunus. Von den prominenten Vorbildern könnten sie viel lernen: „Die besten Eigenschaften dieser Frauen sollte man versuchen zu kopieren. Und einige ihrer Fehler macht man vielleicht nicht mehr“, sagt die Diplom-Psychologin. Als Vorbilder empfiehlt sie etwa die Biografien von Hillary Clinton, Christine Lagarde oder Angela Merkel. Die Beschäftigung mit prominenten Powerfrauen sei vor allem deshalb so wichtig, weil es im realen Leben oft an Rollenvorbildern fehlt. dpa

Der Chef darf den Wunsch nach längerer Elternzeit nicht ignorieren

Arbeitgeber dürfen den Wunsch nach einer nachträglichen Verlängerung der Elternzeit nicht einfach ignorieren. Vielmehr müssten die Gründe für und gegen eine Verlängerung abgewogen werden, urteilte am Dienstag das Bundesarbeitsgericht in Erfurt. Damit gab das Gericht der Klage einer Arbeitnehmerin im Wesentlichen recht. Die Frau hatte eine Elternzeit von einem Jahr vereinbart und nachträglich eine Verlängerung beantragt. epd

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