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Berlin-Brandenburg setzt auf Optik

Berlin/Potsdam - Die Länder Berlin und Brandenburg haben ihre gemeinsame Innovationsstrategie weitgehend umgesetzt. Mit dem Cluster Optik wurde am Montag das letzte von fünf Zukunftsfeldern der Hauptstadtregion vorgestellt. In dem Optik-Verbund wollen Berlin und Brandenburg die in der Region bereits vorhandenen Potenziale bündeln. Forschungseinrichtungen und Unternehmen der Branche in beiden Ländern sollen stärker zusammenarbeiten und die Hauptstadtregion bundesweit und international als Optikstandort etablieren.Länderübergreifende Cluster gibt es auch für Energietechnik, Gesundheitswirtschaft, Verkehr/Mobilität/Logistik sowie Informations- und Kommunikationswirtschaft/Medien/Kreativwirtschaft. Der Optikbranche gehören in der Hauptstadtregion rund 400 Unternehmen an. mat

Deutsche senden mehr SMS denn je

Berlin - Neuer Rekord: Fast 117 Millionen SMS werden pro Tag in Deutschland verschickt – rund fünf Prozent mehr als im Jahr 2010 und so viele wie nie zuvor. Aber die SMS bekommt Konkurrenz. Messengerprogramme für Smartphones sind genauso schnell und einfach, aber kostenlos und ohne Zeichenbeschränkung. 40 Prozent der SMS-Anteile könnten sich in den kommenden vier Jahren auf Messengerdienste verlagern, prophezeien Branchenexperten. Es geht um ein lukratives Geschäft, bedenkt man die Kosten von 20 Cent pro SMS im Gegensatz zu Apps wie „Plinger“ oder „TextMe“, die oft kostenlos heruntergeladen werden können. Aber ein Verschwinden der SMS ist vorerst nicht zu befürchten: Noch können nicht alle Dienste zwischen verschiedenen Smartphone-Anbietern senden, wie das bei SMS möglich ist. dpa

Recyclinggesetz zieht Kritik auf sich

Berlin - Mit scharfer Kritik hat der Bundesverband der Entsorgungswirtschaft (BDE) auf die jüngsten Pläne der Bundesregierung zur Reform des Kreislaufwirtschaftsgesetzes reagiert. Der Wettbewerb werde verhindert „und privatwirtschaftliche Tätigkeit nur noch dort möglich sein, wo Kommunen keinerlei Interesse an der Wertstoffsammlung haben“. BDE-Präsident Peter Kurth befürchtet, dass „der Recycling-Standort Deutschland zurückgeworfen wird“. Der Gesetzentwurf bleibe in vielen Punkten weit hinter dem zurück, was ökologisch und ökonomisch sinnvoll sei. Die Politik setze zu stark auf die Verbrennung des Mülls. Tsp

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