NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

Warten kostet bald nichts mehr



Berlin - Telefonkunden werden künftig deutlich bessergestellt. So sollen Verbraucher etwa für Warteschleifen nichts mehr zahlen, wie der Bundestag am Donnerstag beschloss. Auch der Wechsel zu einem neuen Anbieter und die Mitnahme von Rufnummern sollen einfacher werden. Das neue Gesetz, dem der Bundesrat noch zustimmen muss, sieht vor, dass Unternehmen für Wartezeit vor Beginn eines Gesprächs keine Gebühren mehr verlangen dürfen. Dies gilt für Anrufe aus dem Festnetz und vom Handy. Auch wenn Kunden während eines Anrufs weitervermittelt werden, darf eine neue Wartezeit nicht abgerechnet werden. AFP

US-Wirtschaft wächst schneller

Washington - Die US-Wirtschaft hat im dritten Quartal ihr Wachstum fast verdoppelt. Das dürfte die Sorgen dämpfen, dass die weltgrößte Volkswirtschaft in die Rezession rutscht. Das Bruttoinlandsprodukt legte wie von Experten erwartet mit einer Jahresrate von 2,5 Prozent zu, teilte das Handelsministerium am Donnerstag mit. Damit zog die Konjunktur so kräftig an wie seit einem Jahr nicht mehr und deutlich stärker als im Frühjahr mit 1,3 Prozent. Vor allem die Verbraucher kurbelten mit ihren Ausgaben die Wirtschaft an. rtr

Solaranlagen bringen weniger Geld

Bonn - Besitzer neuer Solaranlagen erhalten ab dem kommenden Jahr weniger Geld für den von ihnen produzierten Strom. Die sogenannte Einspeisevergütung sinkt zum 1. Januar um 15 Prozent, wie die Bundesnetzagentur am Donnerstag mitteilte. Die Betreiber erhalten dann je nach Standort und Größe ihrer Solarstromanlage zwischen 17,94 und 24,43 Cent je Kilowattstunde Strom, die sie ins öffentliche Stromnetz einspeisen. Wer mit einer Solaranlage schon vor dem 1. Januar 2012 ans Netz gegangen ist, erhält weiterhin seine bisherige Einspeisevergütung. Mit der Vergütung wird der Ausbau erneuerbarer Energien gefördert, um diese trotz bislang höherer Kosten konkurrenzfähig zu machen. AFP

Hewlett Packard behält PC-Sparte

Palo Alto - Hewlett-Packard baut auch künftig Computer. Der US-Konzern hat seine Pläne fallen lassen, die PC-Sparte abzuspalten oder gar zu verkaufen. „HP steht zur Personal Systems Group“, sagte die neue Konzernchefin Meg Whitman am Donnerstag. „Zusammen sind wir stärker.“ Die Prüfung sei „klar“ zugunsten der Beibehaltung des Geschäfts ausgefallen. Der aus Deutschland stammende Ex-Konzernchef Léo Apotheker hatte die PC- Sparte im August zur Disposition gestellt. Er wollte das Unternehmen stärker auf lukrativere Geschäftsbereiche wie Software und Dienstleistungen ausrichten.

0 Kommentare

Neuester Kommentar