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Hühnermäster verfüttern Antibiotika



Hamburg/Düsseldorf - In der Hähnchenmast werden einem Medienbericht zufolge massiv Antibiotika eingesetzt. In 83 Prozent der im Rahmen einer neuen Studie ausgewerteten Mästungen vom Schlüpfen der Küken bis zur Schlachtung seien antimikrobiell wirksame Mittel verabreicht worden, berichtete der Radiosender NDR Info am Freitag über eine Untersuchung im Auftrag des nordrhein-westfälischen Verbraucherministeriums. Mäster mischten demnach zum Teil bis zu acht verschiedene Antibiotika ins Futter. Die Studie lege den Schluss nahe, dass die Mittel trotz Verbot als Wachstumsdoping eingesetzt würden. Das Ministerium wollte sich zu der Studie nicht äußern. Die Geflügelwirtschaft wies den Vorwurf zurück. AFP

Air Berlin zahlt hohen Zins

Berlin - Die defizitäre Fluggesellschaft Air Berlin hat sich am Kapitalmarkt 100 Millionen Euro besorgt. Sie muss dafür einen hohen Preis zahlen: Für die Anleihe werden 11,5 Prozent Zinsen fällig. Wie das Unternehmen mitteilte, gelang es bis Freitag, dem letzten Tag der Zeichnungsfrist, die gewünschte Summe bei Anlegern einzusammeln. Die Anleihe wird am 1. November ausgegeben und hat eine maximale Laufzeit von drei Jahren. Mit dem Geld will Air Berlin eine mit 1,5 Prozent verzinste Wandelanleihe aus dem Jahr 2007 teilweise zurückkaufen. dpaAIR BERLIN]

Privatwirtschaft zahlt besser

Wiesbaden - Die Tarifgehälter in der Privatwirtschaft entwickeln sich besser als im Öffentlichen Dienst. Von Juli 2010 bis Juli 2011 stiegen die Entgelte für Angestellte in der Privatwirtschaft laut Statistischem Bundesamt um 2,4 Prozent, während im Öffentlichen Dienst nur 0,6 Prozent mehr gezahlt wurden. Dieser Trend ist auch langfristig: Seit 2005 haben die Gehälter in der Privatwirtschaft um 14,9 Prozent zugelegt, im öffentlichen Dienst hingegen nur um 10,2 Prozent. dpa

Arbeitslosigkeit in Spanien steigt

Madrid - Mitten in der Schuldenkrise hat die Arbeitslosigkeit in Spanien einen langjährigen Höchststand erreicht. 21,5 Prozent der Spanier hatten in den Monaten Juli bis September keine Arbeit, wie die Regierung am Freitag mitteilte. Die Jugendarbeitslosigkeit ist demnach mehr als doppelt so hoch: 45,8 Prozent der 16- bis 24-Jährigen haben keinen Job. Damit hat sich die Arbeitslosenrate im Sommerquartal trotz einer starken Tourismussaison noch mal erhöht. rtr

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