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Restauratoren wollen zurück zum fünfjährigen Studium

Die deutschen Restauratoren fordern eine Abkehr vom Bachelor- und Master-System in ihrer Ausbildung. Einen fünfjährigen Studiengang gebe es nur noch in Dresden, sagte der Präsident des Verbands der Restauratoren, Volker Schaible, kürzlich in der sächsischen Landeshauptstadt. Sachsen sei das einzige Bundesland, das eine solche Ausbildung zulasse. Die anderen sollten diesem Vorbild folgen. Ein Bachelor-Abschluss werde nie berufsqualifizierend sein, erklärte Schaible. Deutschland sei in der Restauratorenausbildung europaweit führend gewesen und werde heute abgehängt. Der Verband der Restauratoren hat sich letzte Woche in Dresden zum Restauratorentag getroffen. dapd

Kinderbetreuung macht arbeitslosen Müttern den Berufseinstieg leichter

Mangelnde Kinderbetreuung erschwert alleinerziehenden Langzeitarbeitslosen einer Studie zufolge den Schritt in die Arbeitswelt. Alleinerziehende Hartz-IV- Empfängerinnen nehmen wesentlich seltener an betrieblichen Trainingsmaßnahmen teil als alleinstehende Betroffene ohne Kinder, wie das Nürnberger Institut für Arbeitsmarktforschung (IAB) feststellte. Sobald es mehr Betreuungsmöglichkeiten gibt, nehmen laut IAB auch mehr Alleinerziehende an Maßnahmen der aktiven Arbeitsmarktpolitik teil.dpa

Hochschulabsolventen sind seltener arbeitslos

Die Arbeitslosenquote unter den deutschen Hochschulabsolventen ist gesunken. So waren von den Absolventen des Prüfungsjahrgangs 2009 mit einem traditionellen Abschluss wie Staatsexamen oder Magister ein Jahr nach dem Abschluss nur vier Prozent ohne Job. Das hat eine repräsentative Befragung von Absolventen des Prüfungsjahrgangs 2009 des Instituts für Hochschulforschung (HIS) in Hannover ergeben. Bei der gleichen Studie aus dem Jahr 2005 waren von den Universitätsabsolventen mit traditionellem Abschluss noch 4,5 Prozent ohne Job. Für die Studie wurden mehr als 10 000 Absolventen befragt. Bei den Bachelorabsolventen des Jahrgangs 2009 ist die Arbeitslosenquote ein Jahr nach dem Abschluss sogar noch geringer: Bei den Absolventen von der Universität waren es zwei Prozent.dpa

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