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Rettungsschirm behält Bestnote

Brüssel - Die US-Ratingagenturen Standard & Poor’s, Moody’s sowie Fitch bewerten die Bonität des Euro-Rettungsfonds EFSF weiterhin mit der bestmöglichen Note. Sie bestätigten ihre Bewertung mit dem Urteil „AAA“, wie der EFSF am Samstag erklärte. Nach EFSF-Angaben berücksichtigt die Bestätigung der Agenturen die am 18. Oktober in Kraft getretene Erhöhung der EFSF-Ausleihkapazität auf 440 Milliarden Euro, die von Garantien in Höhe von 780 Milliarden Euro flankiert wird. Diese war von den 17 Euroländern im Juli auf den Weg gebracht worden und ist nach der Zustimmung aller Mitgliedstaaten im Oktober in Kraft getreten.AFP

Hochtief kommt nicht zur Ruhe

Frankfurt am Main - Das Stühlerücken in der Chefetage des Baukonzerns Hochtief geht offenbar weiter. Nach der Übernahme durch den spanischen Großaktionär ACS wolle nun auch der für das Amerika-Geschäft zuständige Konzernvorstand Martin Rohr das Essener Unternehmen verlassen, berichtete die „Wirtschaftswoche“ am Samstag unter Berufung auf Konzernkreise. Auch der Chef der Bausparte Hochtief Solutions, Henner Mahlstedt, und Solutions-Finanzvorstand Heiner Helbig wollen demnach von der sogenannten „Change-of-Control“-Klausel Gebrauch machen, die bei einem Eigentümerwechsel einen vorzeitigen Abschied mit einer Millionen-Abfindung ermöglicht. rtr

Reisen werden teurer

Limassol - Thomas Cook und Neckermann erhöhen die Preise für Fernreisen zum Sommer 2012 um durchschnittlich drei Prozent. Das teilten die Reiseveranstalter der Thomas Cook AG am Samstag mit. Thailandreisen sollen sich – nach den bisherigen Plänen – um sechs Prozent verteuern, Nah- und Mittelstreckenziele wie Mallorca, Griechenland, Bulgarien und Kroatien werden im Schnitt um zwei Prozent teurer. Preissenkungen wird es dagegen für Ägypten und Tunesien geben, um nach den politischen Umbrüchen in beiden Ländern wieder mehr Urlauber dorthin zu locken. Reisen nach Tunesien werden im Sommer 2012 um durchschnittlich drei Prozent billiger, nach Ägypten um ein Prozent. rtr

Air Berlin verteidigt neue Anleihe

Berlin - Die Fluggesellschaft Air Berlin hat die Ausgabe einer neuen 11,5-prozentigen Anleihe als marktkonform verteidigt. Mit der Anleihe will das Unternehmen eine Wandelanleihe aus dem Jahr 2007 teilweise zurückkaufen. Diese wird im April 2012 fällig und ist mit 1,5 Prozent verzinst. „Wir wollen rechtzeitig vorbereitet sein“, begründete Sprecher Uwe Berlinghoff den Schritt. Dass Air Berlin für die neue Anleihe so hohe Zinsen zahlen müsse, liege nicht an dem Unternehmen, sondern an den gegenwärtigen Marktbedingungen. hej

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