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Groupon verkauft sich teuer

New York - Investoren müssen für die Aktien des an die Börse strebenden Internetrabattportals Groupon womöglich tiefer in die Tasche greifen. Zum Wochenbeginn könnte das Unternehmen dazu einen geänderten Emissionsprospekt einreichen, sagte eine mit dem Vorgang vertraute Person. Wegen ermutigender Signale von Anlegern erwäge Groupon eine Anhebung der Spanne, in der die Anteilsscheine zur Zeichnung angeboten werden. Bislang beträgt diese 16 bis 18 Dollar. 30 Millionen Aktien sollen an Interessenten verkauft werden. Die Firma lehnte eine Stellungnahme zu den Informationen ab. Derzeit läuft die Werbetour (Roadshow) für den mit besonderer Spannung erwarteten Börsengang (IPO) des Internetunternehmens. Höhepunkt war am Freitag eine Veranstaltung in Manhattan, zu der viele namhafte Investoren kamen. Deren Interesse an Groupon-Aktien galt als wegweisend für die IPO-Banken bei der Festlegung des Emissionspreises. rtr

Studie: VW fast Monopolist

Duisburg - Europas größter Autobauer Volkswagen nimmt einer Studie zufolge in Deutschland fast eine Monopolstellung ein. Die Marke VW werde in diesem Jahr mit knapp 21,9 Prozent Anteil im deutschen Automarkt erstmals zweieinhalb Mal so viele Fahrzeuge verkaufen wie die zweitgrößte Marke Mercedes, heißt es in der am Sonntag veröffentlichten Studie des Autoexperten Ferdinand Dudenhöffer vom Autoforschungszentrum der Universität Duisburg-Essen. Erstmals wird VW den Angaben zufolge auch die drei meistverkauften Automodelle in Deutschland stellen. Demnach wurden im Zeitraum Januar bis September bundesweit 149 655 VW Golf, 72 251 VW Passat und 70 231 VW Polo verkauft. Die VW-Gruppe – einschließlich Porsche – werde 2011 einen Marktanteil von knapp 37 Prozent erreichen, schrieb Dudenhöffer. Schon in den ersten neun Monaten des Jahres kam die Gruppe auf 36,7 Prozent. dpa

Regierung plant Rohstoffallianz

Berlin - Die Bundesregierung und eine Reihe von Industriekonzernen wollen einem Magazinbericht zufolge noch in diesem Jahr eine Allianz zur Sicherung von Rohstoffen gründen. Damit solle die Versorgung der deutschen Wirtschaft mit Bodenschätzen gesichert werden, berichtete „Der Spiegel“ am Sonntag ohne Nennung von Quellen. Demnach werden sich etwa zehn Unternehmen – darunter der Chemiekonzern BASF, der Autobauer Daimler, der Mischkonzern Evonik oder der Stahlproduzent Thyssen-Krupp – als Gesellschaft mit je sechsstelligen Summen beteiligen. Das Gemeinschaftsunternehmen solle weltweit nach Bodenschätzen suchen und die beteiligten Unternehmen ein Vorkaufsrecht bekommen, berichtete das Magazin. Gefördert werde das Projekt von den Bundesministerien für Wirtschaft, Äußeres und Entwicklung. rtr

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