NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

Acht Milliarden für tote Griechen

Athen - Der größte griechische Rentenfonds hat im vergangenen Jahrzehnt bis zu acht Milliarden Euro für Tote überwiesen. Dies räumte der Direktor des staatlichen Versicherers IKA, Rovertos Spyropoulos, am Montag ein. Das Geld ging in den meisten Fällen an betrügerische Angehörige der Verstorbenen, wie die Tageszeitung „Kathimerini“ berichtete. Spyropoulos versicherte, man werde alles tun, um das Geld zurückzubekommen. dpa

Wall-Street-Bank ist pleite

New York - Drei Jahre nach dem Untergang der US-Investmentbank Lehman Brothers steht schon wieder eine namhafte Wall-Street-Firma vor dem Aus. Der Wertpapierhändler MF Global beantragte am Montag in New York Gläubigerschutz nach Kapitel elf des US-Insolvenzrechts. Es ist das erste größere Opfer der Euro-Schuldenkrise an der Wall Street. Das Haus hatte unter anderem mit europäischen Staatsanleihen im Volumen von 6,3 Milliarden Dollar spekuliert. dpa

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