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Deutsche Bank gegen Streubomben

Berlin - Die Deutsche Bank verschärft ihre Richtlinien für den Umgang mit Streumunitionsproduzenten. Das Institut habe entschieden, dass es „Geschäftsbeziehungen zu Unternehmen einstellen wird, die neben vielen anderen Produkten auch Streubomben produzieren“, teilte ein Sprecher der Bank mit und bestätigte Informationen der „Zeit“. „Neue Geschäftsbeziehungen zu solchen Unternehmen kommen nur dann infrage, wenn die Kunden sich dezidiert verpflichten, so schnell wie möglich aus diesem Geschäftsbereich auszusteigen“. Schon seit 2008 hat sich die Bank aus dem Geschäft mit Streubomben zurückgezogen. Menschenrechtsorganisationen hatten dem Institut jedoch vorgeworfen, indirekt zur Finanzierung der Waffen beizutragen – etwa indem es Mischkonzerne finanziere, die unter anderem auch solche Bomben herstellen. Tsp

Haniel-Chef Kluge kapituliert

Frankfurt am Main - Nach den personellen Turbulenzen bei der wichtigsten Haniel-Beteiligung Metro wirft auch der Chef des Duisburger Mischkonzerns, Jürgen Kluge, das Handtuch. Kluge verzichte auf eine Verlängerung seines im Dezember 2012 auslaufenden Vertrags, sagte ein Haniel-Sprecher am Mittwoch. Die Suche nach einem Nachfolger habe bereits begonnen. Der ehemalige McKinsey-Deutschland-Chef Kluge war erst 2010 an die Spitze des Haniel-Konzerns gewechselt, der unter anderem auch an dem Pharma-Händler Celesio beteiligt ist. Seinen Posten als Chef des Metro-Aufsichtsrats hatte Kluge bereits im Oktober verloren. Kluge folgt dem Beispiel von Metro-Chef Eckhard Cordes, der seinen im kommenden Jahr auslaufenden Vertrag nicht mehr verlängern will. rtr

DAIMLER AG]Air France-KLM warnt vor Verlust

Paris - Die krisengeschüttelte Fluggesellschaft Air France-KLM hat nach einem Halbjahresverlust von 183 Millionen Euro eine Gewinnwarnung herausgegeben und neue Sparmaßnahmen angekündigt. „Die Unzulänglichkeit unserer jüngsten Quartalsergebnisse zeigt (...), dass wir weiter gehen müssen“, ließ Konzernchef Jean-Cyril Spinetta am Mittwoch in Paris mitteilen. Entgegen früherer Erwartungen rechnet die Lufthansa-Konkurrentin nun mit einem negativen operativen Ergebnis im Kalenderjahr 2011. DAIMLER AG]Details zu den Sparmaßnahmen sollen Anfang kommenden Jahres präsentiert werden. /DAIMLER AG]dpa

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