NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

Strompreise 2011 extrem gestiegen

Berlin - Die Verbraucher in Deutschland haben in diesem Jahr einen der höchsten Strompreisanstiege überhaupt verkraften müssen. Das geht aus dem Entwurf für den Monitoringbericht 2011 der Bundesnetzagentur hervor. Obwohl sich damit der seit Jahren anhaltende Trend fortgesetzt habe, hätten 44 Prozent der Verbraucher nicht von der Möglichkeit eines Anbieterwechsels Gebrauch gemacht. Die Preise für Haushalte erhöhten sich teils um mehr als 70 Euro jährlich. Die steigenden Energiekosten sorgen auch für eine hohe Teuerungsrate in Deutschland. Die Verbraucherpreise lagen im Oktober im Schnitt um 2,5 Prozent über dem Vorjahreswert, wie das Statistische Bundesamt am Donnerstag mitteilte. dpa

Daimler lässt E-Smarts rollen

Stuttgart - In Stuttgart sollen vom nächsten Jahr an Elektro-Smarts durch die Straßen rollen. Daimler will in seinem Carsharing-Geschäft mit 500 Autos die größte Elektroflotte der Welt nach Stuttgart und in die Region bringen, teilten der Autobauer und seine Kooperationspartner am Donnerstag mit. An 500 Ladepunkten sollen die Autos Ökostrom des Energieversorgers EnBW erhalten. Stuttgart wird damit auch die erste deutsche Stadt sein, in der bei „Car2Go“ nur Smarts mit Elektroantrieb fahren. dpa

Shell soll eine Milliarde Dollar zahlen London - Zwei Menschenrechtsgruppen haben den Ölkonzern Shell zur Zahlung von einer Milliarde Euro nach Lecks in Ölpipelines im Niger-Delta aufgefordert. Shell habe nach den Lecks nicht schnell genug gehandelt, begründeten Amnesty International und das Zentrum für Umweltschutz, Menschenrechte und Entwicklung (CEHRD) am Donnerstag ihre Forderung. Laut dem nigerianischen Shell-Zweig werden derzeit Entschädigungssummen festgelegt. AFP

Bini Smaghi reicht Rücktritt ein

Frankfurt am Main - Das italienische EZB-Direktoriumsmitglied Lorenzo Bini Smaghi nimmt seinen Hut und wechselt von der Notenbank in die Wissenschaft. Bini Smaghi habe Zentralbankchef Mario Draghi mitgeteilt, dass er zum 1. Januar 2012 an die US-Eliteuniversität Harvard gehen werde, erklärte die EZB am Donnerstag in Frankfurt. Sein Mandat hätte eigentlich bis Ende Mai 2013 gedauert. Zuletzt war der Druck auf Bini Smaghi gestiegen, seinen Posten für einen französischen Kandidaten freizumachen, da mit ihm, Zentralbankchef Draghi und dessen Nachfolger an der Spitze der Banca d'Italia drei Italiener im EZB-Rat, aber nur ein Franzose vertreten waren. rtr

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