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Dritte Liga erzielt Rekordergebnis



Düsseldorf - Nach der Analyse der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft „Deloitte“ konnte die Dritte Fußball-Liga ihren Erlös im Vergleich zur Spielzeit 2009/2010 um 9,4 Prozent auf rund 112,3 Millionen Euro steigern. Das entspricht einem Rekordumsatz. Im Vergleich der fünf umsatzstärksten deutschen Profisportligen neben der Fußball-Bundesliga schnitt die Deutsche Eishockey-Liga mit einem Minus von 9,4 Prozent als größter Verlierer ab. Insgesamt bezifferte das Unternehmen den Umsatz der fünf Ligen auf 626 Millionen Euro ohne Transfererlöse. Der Wert sei im Vergleich zur Vorsaison leicht gestiegen. dpa

Mehr Schweine geschlachtet

Wiesbaden - Im abgelaufenen Quartal mussten in Deutschland so viele Schweine ihr Leben lassen wie noch nie zuvor. Von Juli bis September 2011 wurden 15,2 Millionen Tiere geschlachtet, wie das Statistische Bundesamt am Montag berichtete. Das waren nicht nur über eine halbe Million Schweine mehr als ein Jahr zuvor, die Zahl übertraf auch noch das bisherige Rekordergebnis aus dem vierten Quartal 2010. Damals mussten 15,1 Millionen Tiere sterben. Die erzeugte Fleischmenge erhöhte sich im dritten Quartal 2011 um 4,3 Prozent auf 1,42 Millionen Tonnen. dpa

Airlines setzen auf russischen Markt

Moskau - Die beiden größten deutschen Fluggesellschaften Lufthansa und Air Berlin bauen ihr Engagement in Russland nach Angaben von Verkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) deutlich aus. Lufthansa werde ab 2012 neben dem Flughafen Moskau-Domodedowo auch Moskau-Wnukowo nutzen, sagte Ramsauer am Montag in Moskau. Außerdem strebe Air Berlin in Russland eine stärkere Zusammenarbeit mit einheimischen Partnern an. Im Streit um den EU-Emissionshandel im Flugverkehr sagte Ramsauer, er hoffe auf eine baldige Lösung. Russland hatte den Handel als Diskriminierung bezeichnet und droht europäischen Airlines mit einem Entzug der Lande- und Überflugrechte. dpa

Eon legt Verfassungsbeschwerde ein

Düsseldorf - Der größte deutsche Energiekonzern Eon zieht wegen des Atomausstiegs vor das Bundesverfassungsgericht. „Wir werden Verfassungsbeschwerde einlegen“, sagte ein Konzernsprecher. Es gehe dem Versorger dabei nicht um eine Rücknahme der Energiewende. „Es geht uns um den Eingriff in das vom Grundgesetz geschützte Eigentumsrecht, der aus unserer Sicht ohne entsprechende Entschädigung verfassungswidrig ist.“ Der Konzern habe den Schaden gegenüber der Bundesregierung beziffert. Insgesamt soll es sich um einen hohen einstelligen Milliardenbetrag handeln. Eon musste nach dem Ausstiegsbeschluss der Regierung die beiden Meiler Isar 1 und Unterweser stilllegen. rtr

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