NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

Vermieter müssen Reparaturen

nach

Wasserschäden

bezahlen

Kaputte Rohrleitungen, undichte Dachterrassen oder verstopfte Steigleitungen – Gründe für Wasserschäden gibt es viele. Entstehen an der Decke Wasserflecken, haben Mieter keine Ansprüche gegen ihre Nachbarn aus der darüber liegenden Wohnung. „Es ist Aufgabe des Vermieters, den Schaden zu beseitigen“, sagt Ulrich Ropertz vom Deutschen Mieterbund in Berlin. Schließlich habe er auch ein Interesse daran, die Bausubstanz zu erhalten. Verweigert allerdings der Mieter der Wohnung, in der der Schaden entstanden ist, den Handwerkern den Zutritt, müsse sich der Vermieter rechtliche Unterstützung holen. „Notfalls muss er sich mithilfe einer einstweiligen Verfügung und eines Gerichtsvollziehers Zutritt zur Wohnung verschaffen.“ Der Mieter sei in diesem Fall verpflichtet, seine Tür zu öffnen.dpa

Betriebskostenabrechnung:

Vier Wochen Zeit für die Prüfung

Mieter müssen Einwände gegen Nachforderungen aus einer Betriebskostenabrechnung rechtzeitig erheben. In der Regel hätten sie nach Erhalt der Rechnung vier Wochen Zeit, um sie zu prüfen, heißt es in dem Ratgeber „ABC der Mietnebenkosten“. Sei die Abrechnung formell nicht ordnungsgemäß oder bekomme der Mieter keine Einsicht in die Unterlagen, müsse er vorerst nicht zahlen. Formell ordnungsgemäß ist eine Abrechnung den Angaben zufolge, wenn sie nachvollziehbar ist und die Zusammenstellung der Gesamtkosten, die Angabe und Erläuterung des zugrundeliegenden Verteilungsschlüssels, die Berechnung des Anteils des Mieters und den Abzug seiner Vorauszahlungen enthält. dpa

Seit 2005: Heizkosten um

25 Prozent gestiegen

Es gibt wohl kaum einen Mieter, Wohnungs- oder Hauseigentümer, der diese Tatsache noch nicht selbst in seinen Abrechnungen bemerkt hätte: Heizen wird in Deutschland immer teurer. Seit 2005 sind die Kosten um bis zu 25 Prozent gestiegen, wie eine Auswertung der bundesweiten Heizspiegel zeigt, die die gemeinnützige co2online GmbH jährlich veröffentlicht. Grund seien vor allem die steigenden Energiepreise. Kostete das Beheizen einer 70-Quadratmeter-Wohnung mit Heizöl im Jahr 2005 noch durchschnittlich 720 Euro im Jahr, zahlten Haushalte 2010 im Schnitt 850 Euro – das entspricht einer Zunahme um 18 Prozent. Verbraucher mit Erdgasheizungen mussten 2005 im Durchschnitt 685 Euro aufbringen, 2010 waren es schon 805 Euro – ein Anstieg um 18 Prozent. Bei Häusern mit Fernwärme fiel der Anstieg sogar noch höher aus: Die Kosten sind um 25 Prozent gestiegen, von 705 Euro auf 880 Euro. dpa

0 Kommentare

Neuester Kommentar
      Kommentar schreiben