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Rösler will Ölkonzerne einschränken



Berlin - Im Kampf gegen Preistreiberei an den Tankstellen will Wirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) den Ölkonzernen Schranken setzen. Ein Verbot mehrmaliger Preiserhöhungen pro Tag sieht er jedoch kritisch. Den großen Mineralölkonzernen solle stattdessen dauerhaft untersagt werden, das Benzin an freie Tankstellen zu einem höheren Preis abzugeben, als sie selbst an ihren eigenen Tankstellen verlangen, sagte Röslers Sprecher am Mittwoch. Dazu werde derzeit eine Gesetzesnovelle vorbereitet. dpa

Ultimatum für Steuersünder läuft ab

Athen - In Griechenland läuft an diesem Donnerstag ein Ultimatum für Steuersünder und Schuldner ab. Die neue griechische Regierung hatte ihnen am 14. November eine zehntägige Zahlungsfrist gegeben. Anderenfalls will die Regierung ihre Namen veröffentlichen, damit jeder Bürger erfährt, wer seine Steuern nicht zahlt. Noch ist unklar, wann genau die Liste veröffentlicht werden soll. dpa



Google schrumpft weiter

San Francisco - Google-Chef Larry Page verschlankt den Internetkonzern weiter. Der Suchmaschinenbetreiber gibt insgesamt sieben Projekte auf, die nicht unmittelbar mit dem Kerngeschäft zu tun haben, wie der US-Konzern in der Nacht zum Mittwoch mitteilte. Seit April, als Page in die Führungsspitze wechselte, ist es bereits das dritte Mal, dass Google Projekte einstampft. Das Unternehmen sieht sich mit zunehmender Konkurrenz im Mobile Computing sowie bei Sozialen Netzwerken konfrontiert. Nicht mehr weiterverfolgen will Google den Angaben nach das prestigeträchtige Projekt Erneuerbare Energien. rtr

Kein Strom, kein Gewinn

München - Unternehmen in Europa und den USA drohen einer Studie zufolge Millionenverluste durch Stromausfälle. Vor allem aufgrund veralteter Versorgungsnetze müssten sich die Betriebe vermehrt auf Stromausfälle einstellen, teilte der Versicherer Allianz am Mittwoch in München mit. Schätzungen zufolge beliefen sich die Kosten eines Stromausfalls für einen Stahlhersteller auf 350 000 Euro pro Ausfall und für einen Telekommunikationsanbieter auf 1,8 Millionen Euro pro Stunde. AFP

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