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KKH schafft Zusatzbeitrag ab



Berlin - Mit der KKH-Allianz schafft eine weitere gesetzliche Krankenkasse im nächsten Jahr ihren Zusatzbeitrag wieder ab. Der Zusatzbeitrag von acht Euro monatlich solle zum 1. März nach genau zwei Jahren wieder zurückgenommen werden, teilte die Kasse am Donnerstag mit. Die in diesem Jahr erwirtschafteten Finanzüberschüsse hätten dies ermöglicht, sagte Vorstandschef Ingo Kailuweit. So rechne seine Kasse für 2011 mit einem Finanzplus von gut 140 Millionen Euro. Die KKH-Allianz ist mit 1,8 Millionen Versicherten eine der größten bundesweiten gesetzlichen Krankenkassen. rtr

T-Mobile USA zieht Antrag zurück

Dallas/Bonn - Die Deutsche Telekom richtet sich beim Verkauf ihrer US-Tochter T-Mobile USA an AT&T auf ein langes Ringen ein. Die beide Unternehmen zogen am Donnerstag ihren Genehmigungsantrag bei der Regulierungsbehörde FCC zurück und wollen zunächst die Zustimmung des US-Justizministeriums abwarten. Die amerikanische Telekom-Behörde bezweifelt unter anderem die Darstellung von AT&T, wonach das Zusammengehen das Hochgeschwindigkeitsinternet in ländliche Gebiete bringen, das Datennetz verbessern und Arbeitsplätze schaffen werde. dpa

Neuer Opel-Betriebsrat benannt

Rüsselsheim - Die IG Metall hat Wolfgang Schäfer-Klug zum Nachfolger des ausscheidenden Opel-Betriebsratschefs Klaus Franz bestimmt. Der 49-Jährige folge Franz in allen Ämtern nach, teilten Gewerkschaftsvertreter am Donnerstag mit. Die offizielle Wahl im Betriebsrat findet erst am 13. Januar 2012 statt, der Ausgang scheint wegen der klaren Mehrheit der IG Metall in dem Gremium aber klar. Schäfer-Klug war bislang Assistent des populären Betriebsratschefs Franz. Der 59 Jahre alte Franz geht zum Jahreswechsel in den passiven Teil der Altersteilzeit. dpaADAM OPEL AG]

Breuer-Prozess gleich wieder vorbei

München - Der Strafprozess gegen Ex- Deutsche-Bank-Chef Rolf Breuer ist nach der Anklageverlesung vertagt worden. Die Verteidiger Breuers rügten nach Beginn der Verhandlung die Besetzung des Gerichts mit nur zwei Berufsrichtern. Für die Komplexität des Falles seien drei Richter neben den beiden Schöffen notwendig und geboten, sagte Verteidiger Norbert Scharf. Für die nächsten sieben Verhandlungstage seien neun Zeugen geladen, zudem seien die Akten so umfänglich, dass eine Besetzung mit zwei Richtern und zwei Schöffen abzulehnen sei. dpa

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