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Bauunterlagen immer aufheben

Bauherren müssen Pläne, Berechnungen, Genehmigungen und sonstige Bauunterlagen immer aufbewahren. Mit einer solchen Dokumentation lasse sich später gegenüber den Behörden nachweisen, dass beim Bau alle Gesetze eingehalten und Auflagen erfüllt wurden, erläutert Klaus Kellhammer, Vorstandsmitglied des Verbands Privater Bauherren (VPB) in Berlin. Das gelte auch für Käufer schlüsselfertiger Immobilien. Sie sollten sich die Unterlagen vom Hausbau daher bei der Übernahme des Gebäudes aushändigen lassen. Schon bei Verhandlungen für den Hausbau oder -kauf sind die Unterlagen wichtig. Planungsmängel könnten darin rechtzeitig entdeckt und korrigiert werden, heißt es in dem neuen VPB-Ratgeber „Bauunterlagen“. Bauherren sollten sich daher alle zu diesem Zeitpunkt vorliegenden Unterlagen geben lassen. dpa



Was bei offenen Immobilienfonds

wichtig ist

Hohe Staatsschulden, lahmende Konjunktur und kriselnder Euro – viele Menschen verkaufen daher momentan lieber vermeintlich unsichere Anlagen wie Aktien und stecken ihr Geld lieber in Sachwerte wie etwa Immobilien. Einige offene Immobilienfonds (OIF) stehen daher derzeit vor einem besonderen Problem: Sie wissen nicht, wohin mit den neuen Kundengeldern. Schließlich sollen die Mittel verantwortungsvoll investiert werden. „Immobilien lassen sich nicht so schnell kaufen oder verkaufen wie beispielsweise Aktien“, sagt Felix Fortelka vom Bundesverband Investment und Asset Management (BVI). Auf der anderen Seite kämpft die einst als „Betongold“ bezeichnete Anlageklasse aber nach wie vor mit Problemen. Ein Teil der auf dem Markt befindlichen Fonds ist derzeit eingefroren, ein anderer Teil wird sogar aufgelöst. Neue gesetzliche Regelungen sollen OIF-Privatanleger künftig aber besser vor Verlusten schützen. Die Möglichkeit, die Anteile in unbegrenzter Höhe täglich an die Fondsgesellschaft zurückzugeben, gilt demnach nur noch bis Ende 2012. Danach wird für Beträge von mehr als 30 000 Euro eine einjährige Kündigungsfrist eingeführt. Für Neuanleger gilt zudem eine zweijährige Mindesthaltedauer. Unabhängig von diesen Fristen dürfen sich Anleger aber 30 000 Euro pro Kalenderhalbjahr auszahlen lassen. dpa

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