NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

Berliner Wasserpreise „viel zu hoch“

Berlin - Das Bundeskartellamt hat seine kritische Sicht der Wasserpreise in Berlin bekräftigt. „Gerade Berlin zeigt, wie notwendig eine stringente Kartellaufsicht ist. Der Preisvergleich mit anderen Großstädten deutet darauf hin, dass die Wasserpreise dort viel zu hoch angesetzt sind“, sagte der Präsident der Behörde, Andreas Mundt, der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“. Er hatte jüngst angekündigt, das Bundeskartellamt werde die Berliner Wasserbetriebe noch in diesem Jahr abmahnen. Das Unternehmen kann dann Stellung nehmen, danach könnte ein verbindlicher Bescheid zur Senkung der Preise folgen. Vor allem die Berliner Wirtschaft klagt seit Jahren über die hohen Wasserpreise in Berlin. Tsp

Ungarns Anleihen sind Ramsch

Washington/Budapest - Die US-Ratingagentur Moody’s hat Ungarns Kreditwürdigkeit von Baa3 auf Ba1 und damit auf Ramschniveau herabgestuft. Moody’s begründete den Schritt am Donnerstagabend mit Zweifeln an der Fähigkeit des Landes, seine Finanzen in Ordnung zu bringen. Parallel stufte die Kollegen von S&P das Rating von Belgien von „AA+“ herab auf „AA“. AFP

Deutsche wollen keine Eurobonds

Mainz - Vier von fünf Deutschen halten nichts von einer Einführung sogenannter Eurobonds zur Lösung der Schuldenkrise. In einer Umfrage der Forschungsgruppe Wahlen im Auftrag des ZDF-Politbarometers sprachen sich 79 Prozent der Befragten gegen die gemeinschaftlichen Staatsanleihen aus, die die Zinslast für Deutschland erhöhen, für die Krisenstaaten jedoch senken würden. Für Eurobonds sind 15 Prozent, sechs Prozent trauen sich kein Urteil zu. dpa

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