NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

Deutsche Bahn fährt in Schweden

Berlin - Die Deutsche Bahn hat den größten Auslandsauftrag ihrer Geschichte im Nahverkehr gewonnen. Ab 2012 soll die Tochter Arriva große Teile der Busse und Bahnen in der schwedischen Hauptstadt Stockholm betreiben, wie der Konzern am Freitag mitteilte. In Branchenkreisen hieß es, der Vertrag mit einer Laufzeit von zwölf Jahren habe einen Wert von etwa 1,75 Milliarden Euro. Der Betrieb soll dem Abkommen zufolge im August 2012 anlaufen. Bis Anfang Dezember kann noch Einspruch erhoben werden. rtr

Landesbanken überstehen Stress

Frankfurt am Main - Der jüngste Blitz- Stresstest hat bei den deutschen Landesbanken anscheinend keine neuen großen Kapitallöcher aufgerissen. Zwar könnte es bei der LBBW und der NordLB nochmals Handlungsbedarf geben, wie mehrere Insider am Freitag sagten. Doch bei anderen Instituten aus dem öffentlichen Sektor seien auch nach der Verschärfung der Kriterien durch die europäische Bankenaufsicht EBA keine neuen Kapitallücken entdeckt worden. Keine der deutschen Landesbanken wollte sich dazu äußern. Die EBA hat Europas Banken bis Juni 2012 eine harte Kernkapitalquote von neun Prozent diktiert. rtr



Bundesrat stoppt Abfallgesetz

Berlin - Der Bundesrat hat das neue Kreislaufwirtschaftsgesetz vorläufig gestoppt und den Vermittlungsausschuss angerufen. Der Grund: Das neue Gesetz, mit dem die Recyclingquoten erheblich angehoben werden sollen, sieht vor, dass Kommunen privaten Entsorgern den Einstieg in das Geschäft nur dann verweigern können, wenn sie selbst ein ökologisch gleichwertiges Angebot machen können. Der Bundesrat verlangt, den Zugang für Private zu beschränken. Tsp

Briten investieren in die Jugend

London - Die britische Regierung will im Kampf gegen die Jugendarbeitslosigkeit eine Milliarde Pfund (1,2 Milliarden Euro) zusätzlich investieren. Dabei sollen Firmen unter anderem Fördermittel bekommen, wenn sie Menschen im Alter von 18 bis 24 Jahren über einen Zeitraum von sechs Monaten anstellen. Binnen drei Jahren sollen so rund 160 000 Jugendliche einen Arbeitsplatz bekommen. Die Jugendarbeitslosigkeit im Vereinigten Königreich erreichte von Juli bis September einen Rekord: Einer von fünf Jugendlichen zwischen 16 und 24 Jahren hatte weder einen Vollzeitjob, noch ging er zur Schule oder machte eine Ausbildung. dpa

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