NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

Zoll vernichtet Weihnachtsdeko

München - Der Zoll hat 9000 gefälschte Weihnachtslichterketten vernichtet. Die Ware habe nachgeahmte Prüfsiegel getragen und sei „brandgefährlich“ gewesen, wie der Verband der Elektrotechnik (VDE) am Montag mitteilte. Ein Importeur aus dem Landkreis Kaiserslautern habe die Weihnachtsbaumbeleuchtung für gut 25 000 Dollar aus Südostasien eingeführt. Dem Zoll seien die gefälschten VDE-Etiketten aufgefallen, nach einer Überprüfung seien die Lichterketten dann zerstört worden. rtr

Bundesagentur entlastet Amazon

Nürnberg - Hinweise auf massenhaften Missbrauch von geförderten Betriebspraktika beim Internet-Versandhändler Amazon gibt es nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit (BA) nicht. „Wir haben bei unserer intensiven Prüfung genau einen Fall gefunden“, sagte eine Sprecherin der Nürnberger Behörde am Montag. Sie reagierte damit auf einen Bericht des Magazins „Der Spiegel“: Amazon beschäftige in seinen fünf deutschen Logistikzentren tausende Erwerbslose als befristete Saisonarbeiter und lasse viele von ihnen auf BA-Kosten einarbeiten, obwohl die Betroffenen schon früher als Aushilfen tätig waren. „Ich kann ausschließen, dass es sich um tausende Fälle handelt“, betonte die BA-Sprecherin. dpa

Lehman-Anleger dürfen hoffen

Köln - Das Oberlandesgericht Frankfurt am Main (OLG) hat erstmals Schadenersatzklagen deutscher Anleger gegen die US-Ratingagentur Standard & Poor's wegen der Lehman-Pleite zugelassen. Das Landgericht Frankfurt muss sich in erster Instanz mit den Klagen befassen, wie die Kanzlei für Wirtschafts- und Anlagerecht (KWAG) am Montag in Köln mitteilte. Damit gibt es für die deutschen Opfer der 2008 pleitegegangenen US-Bank Lehman Brothers womöglich wieder Hoffnung. Der von der KWAG vertretene Kläger fordert 30 000 Euro Ersatz für im Mai 2008 gekaufte Lehman-Papiere, da dem Geldhaus von der Agentur damals trotz sich abzeichnender Probleme noch ein gutes Rating ausgestellt worden sei. AFP

Apple-Vertrag wird versteigert

New York – Fans von Steve Jobs haben die Chance, ein ganz besonderes Erinnerungsstück an den verstorbenen Apple-Gründer zu ergattern: Beim Auktionshaus Sotheby's in New York kommt der Gründungsvertrag von Apple Computer unter den Hammer. Das dreiseitige, maschinengeschriebene und leicht verknickte Schriftstück datiert auf den 1. April 1976. Sotheby's schätzt den erzielbaren Preis auf bis zu 150 000 Dollar. Der Gründungsvertrag wird am 13. Dezember in New York versteigert. dpa

Patentstreit um HTC eskaliert

München/Berlin - Der Patentverwerter IPCom will den Verkauf von Smartphones des Herstellers HTC in Deutschland schnell stoppen. Die Firma forderte HTC am Montag auf, den Vertrieb UMTS-fähiger Mobiltelefone ohne Beschränkung auf bestimmte Modelle umgehend einzustellen. Eine Weigerung könnte HTC teuer zu stehen kommen: Laut Urteil aus dem Jahr 2009, das IPCom jetzt vollstrecken will, werden für jeden Fall der Zuwiderhandlung bis zu 250 000 Euro fällig. HTC erklärt im Gegenzug, es gebe keine Grundlage für ein Verkaufsverbot. dpa

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